Elektroauto-Service Tesla – das unbekannte Wesen

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 9 min Lesedauer

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Fast 166.000 Teslas sind bereits auf deutschen Straßen unterwegs. Damit wird das Fabrikat zunehmend zur relevanten Größe für freie Werkstätten. Von der Technik über die Ersatzteilversorgung bis zum Datenzugang: Was die Betriebe jetzt wissen müssen.

Tesla ist in Deutschland inzwischen eine verbreitete Marke. Doch vor allem freie Betriebe trauen sich noch nicht so recht an die E-Autos heran.(Bild:  Grimm – VCG)
Tesla ist in Deutschland inzwischen eine verbreitete Marke. Doch vor allem freie Betriebe trauen sich noch nicht so recht an die E-Autos heran.
(Bild: Grimm – VCG)

Spätestens seit der IAA Mobility hat die Angst vor der Modell- und Vertriebsoffensive der chinesischen Hersteller es sogar in die Massenmedien geschafft. Dabei gibt es einen anderen Hersteller, der die deutsche Autoindustrie und vor allem die Premiummarken viel erfolgreicher herausgefordert und zum Teil sogar schon abgehängt hat: Tesla. Besonders deutlich wurde das zum Ende des ersten Quartals 2023, in dem das Model Y sich an die Spitze der europäischen Neuzulassungshitliste setzen konnte – als erstes SUV, als erstes Elektroauto und als erstes US-amerikanisches Modell überhaupt. Davon sind die Chinesen noch meilenweit entfernt.

Der Bestand der Marke hat in Deutschland zum Ende August die Marke von 165.971 Exemplaren erreicht. Seit das Model 3 2019 auf den Markt kam – und erst recht seit dem Debüt des Model Y 2022 –, sind Teslas keine Exoten mehr, sondern Volumenmodelle. Und da die ältesten Exemplare des Model 3 nun aus der Neuwagengarantie (vier Jahre oder 80.000 Kilometer für das Basisfahrzeug) herauslaufen und auch der Gebrauchtwagenmarkt in Gang kommt, dürften zukünftig immer mehr Tesla-Besitzer für bestimmte Arbeiten eine freie Werkstatt aufsuchen.