Gebrauchtwagen Thermografie-Scanner bringt Ergebnis binnen Minuten

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In Frankfurt am Main hat in dieser Woche eine Station mit einem Thermografie-Scanner eröffnet. Die Technologie hat sich entwickelt, die Ergebnisse zu interpretieren, erfordert aber nach wie vor enormes Know-how. Vor allem bei historischen Fahrzeugen.

Bereits in den 2000er-Jahren war von Thermografie-Scannern zu lesen, die vereinzelt im automobilen Aftermarket genutzt wurden. Im Gegensatz zu Karosseriescannern wird mit ihnen nicht die Lackoberfläche analysiert, sondern sichtbar gemacht, was unter dem Lack vorhanden ist.

Das Verfahren war damals relativ langwierig und teuer – vermutlich die Gründe, warum es zwischenzeitlich still um das Thema wurde. Zumindest im Kfz-Bereich, denn in der Luft- und Raumfahrt sowie in Kraftwerken werden Thermografie-Scanner eingesetzt, beispielsweise zur Fertigungskontrolle und Inspektion von Turbinenschaufeln an Strahltriebwerken. Ebenso bei sensiblen Komponenten aus kohlefaserverstärkten Kunststoffen – Stichworte Fahrräder und E-Bikes –, bei denen eine rein optische Untersuchung unzureichende Ergebnisse hervorbringen würde.