Toyota: Airbag-Rückruf löst erneuten Rückruf aus

Von Niko Ganzer Autor Name

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Über 13.400 Auris und Corolla müssen zu einer Überprüfung der Einbauposition des Gasgenerators im Beifahrerairbag in der Werkstatt erscheinen. Das Bauteil hatten die Fahrzeuge erst im Zuge des Takata-Rückrufs erhalten.

(Bild:   / CC0)
(Bild: / CC0)

Die Rückruf-Odyssee aufgrund fehlerhafter Takata-Airbags nähert sich dem Ende – und geht für viele Toyota-Kunden doch in die Verlängerung. In Deutschland müssen erneut 13.411 Einheiten des Auris und des Corolla (Modelljahre 2007 bis 2012) in die Vertragswerkstatt. Ursache ist eine mögliche Gefahr durch jene Gasgeneratoren, die im Zuge eines früheren Rückrufes eingebaut worden sind.

„Es besteht die Möglichkeit, dass einige Fahrzeuge eine Abhilfemaßnahme erhalten haben, bei der der Gasgenerator in einer gegenläufigen – falschen – Orientierung verbaut wurde. Dies kann eine unzureichende Abdichtung des Gasgenerators zum Airbag zur Folge haben. Bei einer Airbag-Auslösung können die generierten Gase austreten“, begründete ein Sprecher von Toyota Deutschland den Rückruf.

Die betroffenen Fahrzeuge seien mit einem einstufigen Beifahrerairbag-Gasgenerator (Takata SPI-2) ausgerüstet, so der Sprecher weiter. Um zu verhindern, dass sich der Airbag bei einem Unfall ungenügend entfaltet, prüfen die Toyota-Betriebe die Orientierung des Gasgenerators und korrigieren ihn falls erforderlich. Die Aktion „18SMD-050“ soll im August beginnen und etwa 90 Minuten dauern.

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