Türkische Elektro-Marke Togg wird von Bestellansturm überrollt

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Die Elektroauto-Marke Togg geht in der Türkei an den Start. Dort ist die Nachfrage so hoch, dass die erste Produktionscharge unter den Interessenten verlost werden musste. Auch technische Daten stehen inzwischen fest.

Das Käuferinteresse am Togg T10X ist nach Unternehmensangaben sehr hoch. 177.467 Vorbestellungen wurden gezählt.(Bild:  Togg)
Das Käuferinteresse am Togg T10X ist nach Unternehmensangaben sehr hoch. 177.467 Vorbestellungen wurden gezählt.
(Bild: Togg)

Die junge türkische Elektroauto-Marke Togg ist nach dem Öffnen der Bestellbücher vom großen Interesse der Käufer überrascht worden. Nach Unternehmensangaben sind zwischen dem 16. und dem 27. März fast 180.000 Vorbestellungen für das erste Modell T10X eingegangen. Das eigenständig konzipierte E-SUV soll mindestens 47.500 Euro kosten.

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Mit diesem hohen Bestellaufkommen hatte Togg augenscheinlich nicht gerechnet. Im Losverfahren seien nun 20.000 Interessenten ausgewählt worden, die die ersten Modelle des SUV geliefert bekommen. In den ersten vier Stunden der Aktion seien mehr Vorbestellungen bei Togg eingegangen, als Elektrofahrzeuge im gesamten Jahr 2022 in der Türkei verkauft wurden, heißt es in einer Unternehmensmitteilung, um das große Interesse zu illustrieren.

User konnten ihre Vorbestellungen über die Togg-Website oder aber über dieTogg-App namens „Trumore“ aufgegeben. Mit der Auslosung der Erstkäufer rührte Togg zudem nochmals die Werbetrommel. Wer zuerst beliefert wird, wurde live im türkischen Fernsehsender TRT übertragen und auf dem Youtube-Kanal von Togg gestreamt.

Die Fahrzeuge der Marke Togg sind zunächst nur in der Türkei erhältlich. Der Sprung nach Westeuropa und damit nach Deutschland ist für 2024 vorgesehen. Neben dem SUV T10X wird Togg bis 2030 vier weitere Modelle herstellen: eine Limousine, einen Kombi im C-Segment, ein B-SUV und einen Van im B-Segment.

Togg-Gründer und CEO Gürcan Karakas sprach von einem überwältigenden Feedback. „Wir erkennen aber auch eine neue Generation von Usern, die eine völlig neue Sichtweise auf Mobilität haben, die ganz anders auf innovative Technologien reagieren und mit ihnen interagieren“, sagte er weiter.

Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als „globale Technologiemarke“ und sieht im Auto konzeptionell mehr als ein Transportmittel, nämlich „ein Smart Device, welches sämtliche Bereiche eines modernen, digital ausgerichteten Lebensstils miteinander verbindet“.

Entsprechend will Togg vor allem eine Fintech-affine Generation ansprechen. Die App Trumore ist dabei das digitale Herzstück von Togg. Sie soll verschiedene digitale Anwendungen zusammenführen – vom mobilen Bezahlen über Mobilitäts- und Versicherungsdienste bis bin zu Spielen.

Den Togg T10X gibt es zunächst in drei Versionen jeweils mit Hinterradantrieb und zwei verschiedenen Batteriegrößen. In der Standardversion mit 52 kW soll das E-Auto 314 Kilometer weit kommen, die Langstreckenversion mit 88 kW soll 523 Kilometer weit kommen. Mit der Schnellladefunktion kann der Togg T10X in weniger als 28 Minuten von 20 auf 80 Prozent aufgeladen werden.

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