Abgasuntersuchung TÜV Nord für Kalibrierung von Partikelzählern akkreditiert

Von Cara Stibolitzki 1 min Lesedauer

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Ob bei den Kunden vor Ort oder im Labor: Die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) hat dem TÜV Nord die Erlaubnis erteilt, zukünftig seine Partikelzählgeräte einzusetzen.

Nun auch eine Anlaufstelle für die Partikelmessung bei Euro-6-Dieselfahrzeugen: der TÜV Nord.(Bild:  TÜV Nord)
Nun auch eine Anlaufstelle für die Partikelmessung bei Euro-6-Dieselfahrzeugen: der TÜV Nord.
(Bild: TÜV Nord)

Spätestens ab dem 1. Juli 2023 wird die Partikelzählung im Rahmen der Abgasuntersuchung (AU) an Euro-6-Dieselfahrzeugen Pflicht. So hat es das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) in der überarbeiteten AU-Richtlinie beschlossen. Nur für die älteren Euro-4- und Euro-5-Fahrzeuge bleibt die Messung des Trübungswerts im Abgas bestehen. Das neue Partikelmessverfahren soll bei der AU die Wirksamkeit der Dieselpartikelfilter, die in den neueren Euro-6-Fahrzeugen verbaut sind, genauer beurteilen können.

Eine Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die hochempfindlichen Messgeräte sowohl beim Hersteller („End of line“) als auch später beim Nutzer kalibriert werden können. Mit seiner Akkreditierung etabliert sich der TÜV Nord nun als Dienstleister für diese Kalibrierung, wobei er sich neben Autohäusern und Werkstätten auch direkt an die Hersteller richtet, um die Umstellung auf das neue Verfahren zur Abgasuntersuchung zu beschleunigen. Federführend für diese Entwicklung war das Kalibrierlabor der TÜV Nord Mobilität unter der Leitung von Dr. Malte Sommer.

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