Reifen Schuster Über den Reifen hinausgewachsen

Von Konrad Wenz 4 min Lesedauer

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Von null auf 22 Mitarbeiter innerhalb von 22 Jahren – so lässt sich die Erfolgsgeschichte von Reifen Schuster in Rommerskirchen auf den Punkt bringen. Hohe Auslastung zeugt von hoher Kundenzufriedenheit, dem Grundstein des Erfolgs und für die Top-Ten-Platzierung beim Deutschen Werkstattpreis 2023.

Seit 2008 ist das Unternehmen Reifen Schuster am heutigen Standort in Rommerskirchen.(Bild:  Wenz – VCG)
Seit 2008 ist das Unternehmen Reifen Schuster am heutigen Standort in Rommerskirchen.
(Bild: Wenz – VCG)

Christoph Schuster stand vor der Wahl: Bis zum Rentenalter bei dem Leverkusener Chemiekonzern Bayer zu schaffen oder etwas Eigenes zu versuchen. Letztlich entschied er sich für das eigene Unternehmen. Doch bis dahin war es ein steiniger Weg – im wahrsten Sinn des Wortes.

Angefangen hat alles mit seinem Faible für Oldtimer – der gelernte Zerspanungstechniker Schuster wollte mehr machen aus seiner Leidenschaft für alte Fahrzeuge. „Ich mietete mich auf einem Bauernhof in einer Scheune ein, kaufte einen Ford Taunus und fing an, an diesem Fahrzeug herumzuschrauben“, beschreibt Schuster. Dabei habe er festgestellt, dass das Thema Kfz für ihn das richtige sei. „Alte Autos fand ich cool und wollte mich in meinem Hobby weiterentwickeln“, erinnert sich Schuster. Er behielt zwar seinen sicheren Job bei Bayer, begann aber, sich parallel nach Alternativen umzuschauen. Sein Problem: Er war halt kein Kfz-Mechatroniker, geschweige denn Kfz-Meister. Aber für nahezu alle Gewerke, die mit dem Kfz-Handwerk zu tun hatten, brauchte er einen Meisterbrief und mit dieser Qualifikation konnte er nicht dienen. „Ich war einfach jemand mit sehr gutem handwerklichen Geschick, der sich brennend für das Thema Kfz, insbesondere Oldtimer, interessiert“, sagt Schuster.