Autohaus Kummich Übernahme bringt Einstieg in den Opel-Vertrieb

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Die Kummich-Gruppe übernimmt das Autohaus Franken und ergänzt das Portfolio damit um die Marke Opel. Andere Vertriebsverträge des Familienunternehmens mit nur einem Standort laufen dagegen aus.

Das Autohaus Franken in Ansbach gehört bald zur Kummich-Gruppe, die mit Stellantis verbunden ist. Opel ergänzt insofern sinnvoll das Portfolio. (Bild:  Kummich)
Das Autohaus Franken in Ansbach gehört bald zur Kummich-Gruppe, die mit Stellantis verbunden ist. Opel ergänzt insofern sinnvoll das Portfolio.
(Bild: Kummich)

Die Autohausgruppe Kummich geht den nächsten naheliegenden Schritt in der Verbindung zum Stellantis-Konzern und ergänzt das Markenportfolio nun auch um Opel. Zum 1. Oktober übernimmt der in Bopfingen bei Aalen beheimatete Händler das Autohaus Heinrich Franken im mittelfränkischen Ansbach. Mit der Eingliederung endet eine 95-jährige Unternehmensgeschichte, das Autohaus Franken besteht seit dem Jahr 1919. Die Vertriebsverträge des Autohauses Franken mit Renault und Dacia laufen zudem zum 30. September aus.

Die Kummich-Gruppe war zuvor schon in Ansbach ansässig – weitere Standorte in der Region betreibt sie in Nürnberg und Fürth. Bislang handelt Kummich dort im Pkw-Geschäft mit den FCA-Marken Fiat/Abarth, Jeep und Dodge/Ram. Dazu kamen Motorroller von Peugeot. Dieser angestammte Standort soll nun im Zuge des Erwerbs aufgegeben und in den neuen Standort in der Würzburger Landstraße 51 integriert werden, „um die mobilen Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden zu erfüllen“.

Ausgelöst wurde die Übernahme einmal mehr aus persönlichen Gründen des bisherigen Franken-Geschäftsführers Peter Ulrich. Es habe keinen Nachfolger im Unternehmen gegeben, berichtete Geschäftsführer Thomas Kummich auf Nachfrage von »kfz-betrieb«. Zudem habe bei Ulrich der Wunsch bestanden, sich mehr um die Familie kümmern zu können. Die Autohaus-Immobilie behält die Familie Ulrich allerdings, Kummich mietet sie langfristig an.

Mit erfahrenen Mitarbeitern weiter wachsen

Ansonsten bleibt das Franken-Team unverändert, die Mitarbeiter werden Kummich zufolge vollständig übernommen. Mit ihrer hohen fachlichen Qualifikation ergebe sich im vereinigten Betrieb eine starke Plattform, um die Präsenz im Markt auszubauen. „Die Übernahme markiert einen wichtigen Schritt in eine positive Entwicklung und bietet vielversprechende Perspektiven für die Zukunft“, sagte der geschäftsführende Gesellschafter Thomas Kummich.

In der Würzburger Landstr. 51 in Ansbach werden künftig Neu- und Gebrauchtwagen der Marken Opel, Fiat, Fiat Professional, Abarth, Jeep, Leapmotor, Dodge und Ram zu finden sein. Peugeot Motocycles und mittelfristig auch Honda Motorrad komplettieren die Auswahl. Abgerundet wird das Angebot durch Crosscamp Camper Vans zum Verkauf und zur Vermietung.

Kummich ist inzwischen an 16 Standorten zwischen Nürnberg und Stuttgart in Baden-Württemberg und Bayern im Automobil- und Zweiradvertrieb aktiv. Insgesamt vertritt das Handelshaus 24 Hersteller und beschäftigt gut 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Jahr 2023 verkaufte Kummich etwa 4.900 Neu- und Gebrauchtwagen und setzte 136 Millionen Euro um.

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