Für ein echtes Wir-Gefühl sorgt Michael Hager mit seinem Betrieb, der alles vereint: Familie, Beruf, Mitarbeiter und Kunden. Letztere erhalten hier sogar etwas umsonst, nämlich jede Menge gute Tipps in Form selbst erstellter Videos. Kfz Hager wiederum erhält einen Top-Ten-Award beim Deutschen Werkstattpreis 2025.
Getreu dem Motto „fein und mein“: Michael Hager (li.) hat sich zusammen mit seiner Frau (re.) den Traum vom eigenen Kfz-Betrieb erfüllt. Seit 2020 sind sie mit ihrem kleinen Team erfolgreich im Markt unterwegs.
(Bild: Dominsky – VCG)
Wenn etwas explodiert, ist das oft kein gutes Zeichen. Nicht so jedoch bei Kfz Hager aus dem oberbayerischen Rennertshofen – da war es ein gutes. Denn kaum hatte sich Michael Hager 2016 in einer Doppelgarage im Nebenerwerb selbstständig gemacht, schoss die Nachfrage nach seinen automobilen Dienstleistungen derart in die Höhe, dass der 30-Jährige handeln musste. Und er handelte!
Nur ein Jahr später entschied er sich, seinen Job als angestellter Meister komplett an den Nagel zu hängen und sich voll und ganz auf den eigenen Betrieb zu konzentrieren. 2019 nahmen er und seine Frau einen Millionenkredit auf und erfüllten sich den Traum vom eigenen Werkstattneubau mitsamt angeschlossenem Wohnhaus. Auch wenn diese Tatsache gewisse Nachteile mit sich bringt, hat sie auch unbestreitbare Vorteile.
„Unsere Kinder wachsen mit uns auf und sie lernen bereits von klein auf, was Arbeit ist“, bringt Michaels Frau Tanja einige gewichtige auf den Punkt. Selbstverständlich erleichtert diese Konstellation auch die Betreuung der Kleinen. Und es erspart den Eltern etliches an Zeit, die sie klassisch aufwenden müssten, wären ihre Arbeitsstellen und das Zuhause voneinander getrennt. Doch nicht nur die Hagers profitieren von dem „All in one“. Die Verbindung Arbeit-Familie-Wohnen hat auch für die Mitarbeiter ihr Gutes. „Sie sind Teil unserer Familie“, sagt Chef Michael. Was ein bisschen pathetisch bzw. nach typischer Floskel klingt, ist es in diesem Fall eben nicht. Das wissen die Hagerianer auch und honorieren dies mit ihrem Einsatz fürs Unternehmen.
„Wir müssen an unserer Wertschätzung arbeiten“
Die Wertschätzung, die die Hagers ihren Angestellten entgegenbringen und umgekehrt von diesen erhalten, wünschen sie sich auch von außerhalb. „Das Kfz-Handwerk muss mehr wertgeschätzt werden!“ Was er damit meint? Ganz einfach: Auch wenn es im Vergleich zu anderen Gewerken keines ist, das Neues bzw. „Schönes“ schafft, sondern in aller Regel „nur“ repariert, so ist es doch ein Gewerk, das von Unternehmern wie Mitarbeitern extrem viel verlangt. Das fängt beim Thema Fachwissen und ständiges Wissens-Update in Sachen neue Technologien an, geht über die nicht unerheblichen körperlichen wie kognitiven Anstrengungen und endet beim Werkstattbetreiber mit immensen finanziellen Aufwendungen und Risiken. „Das alles macht das Kfz-Gewerbe zu einem tollen und interessanten, aber eben auch sehr anspruchsvollen Gewerk. Und genau das, was viele von uns in diesem leisten, sollte die Gesellschaft mehr würdigen, das wünsche ich mir“, sagt Michael Hager.
Auf der anderen Seite reißt sich der Automobilhandwerker auch beide Beine aus, um seinen Kunden, wie es Loriot einst formulierte, „ein völlig neues Viertaktgefühl“ zu geben. Egal ob klassisches Alltagsauto, hochpreisiger Sportwagen oder das Gegenteil, sogenannte „Microcars“ (45-km/h-Fahrzeuge) bzw. Wohnmobile: Die Besitzer sämtlicher solcher Fahrzeuge finden mit ihren Anliegen bei Kfz Hager weit mehr als ein offenes Ohr. Und dies nicht nur im Fall typischer Arbeiten, die man in jeder besseren Werkstatt bekommt. Nein, auch den Tausch von Windschutzscheiben, das Spülen von Automatikgetrieben oder das Strahlen von verkokten Ansaugtrakten mittels Walnussgranulat, das Spülen von Klimaanlagen mittels Hochdruckmethode nach Lamm sowie das Abdrehen von Bremsscheiben am Fahrzeug, die Aufbereitung von Alufelgen und Arbeiten auch im Wohnbereich von Campingfahrzeugen gehören zum Standardrepertoire des oberbayerischen Kfz-Betriebs.
Viel Service mit viel Herz und Verstand
Ebenfalls Standard bei Hager – anders bei vielen anderen Betrieben –, ist es auch die Kundschaft, und die, die es noch werden soll, mithilfe selbst erstellter Videoclips aufzuschlauen bzw. mithilfe dieser eventuell vorhandene Hemmungen vor einem Werkstattbesuch abzubauen. Und auch nicht selbstverständlich ist das digitale Engagement des Teams. Denn egal ob Social-Media (Whatsapp Business und Facebook) oder die Serviceannahme per Video für „Schlüsselwerfer“: Auch hier agiert es mit viel Herz und Verstand im Sinne der Kundschaft.
„Bei Neukunden und Kunden, die länger als vier Monate nicht bei uns waren oder bei denen plötzliche Probleme auftreten, führen wir vor einer Reparaturterminvergabe stets einen Vorab-Check durch, d. h. eine komplette Fahrzeugdurchsicht inklusive Eingangsvermessung und Beratung am Fahrzeug. So verschaffen wir uns gemeinsam einen Überblick über den Gesamtzustand, den Reparaturumfang und die Investitionshöhe/-bereitschaft“, beschreibt Michael Hager sein Serviceprinzip. Ein Prinzip bzw. eine Rechnung, die aufgeht. Denn so entwickeln Kunden ein Vertrauensverhältnis zu ihrer Werkstatt, schließlich sind sie in den Werkstattprozess integriert und haben jederzeit volle (Kosten-) Kontrolle und Entscheidungshoheit. „Dabei sagen wir auch klar und ehrlich, wenn wir von einer Reparatur, z. B. aufgrund des Gesamtzustands eines Fahrzeugs, abraten“, erläutert Ehefrau Tanja Hager eine der Devisen von Kfz Hager. Getreu dem Motto „ehrlich währt am längsten“ – kein schlechtes Motto, oder?
Stand: 08.12.2025
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