Lamborghini Veneno Roadster knackt alle Rekorde für Internet-Auktionen

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Supersportwagen in Kleinstserie sind ein Garant für Wertstabilität. Das hat nun die Versteigerung eines Lamborghini-Modells wieder eindrücklich bewiesen. Der Gebrauchtwagen brachte rund 50 Prozent mehr ein, als der Neuwagen kostete.

Ein Lamborghini ist eine exklusive Angelegenheit. Dieser Veneno Roadster kostet gleich mal sechs Millionen Euro. Gebraucht!(Bild:  SBX Cars)
Ein Lamborghini ist eine exklusive Angelegenheit. Dieser Veneno Roadster kostet gleich mal sechs Millionen Euro. Gebraucht!
(Bild: SBX Cars)

Er ist einer von nur neun jemals produzierten Veneno Roadster – und diese Exklusivität hat sich für den Eigner bei einer Online-Auktion von SBX Cars ausgezahlt. Der V12-Lamborghini erzielte einen Preis von glatten sechs Millionen US-Dollar (5,58 Millionen Euro). Laut dem Auktionshaus war es der höchste jemals erzielte Erlös bei einer Online-Auktion.

Das ist viel Geld, insbesondere weil der „Gebrauchtwagen“ damit deutlich teurer ist als das Neufahrzeug. Der Veneno Roadster stand im Jahr 2015 für knapp vier Millionen Euro in der Preisliste. Das Fahrzeug wurde zum 50. Jahrestag der Gründung von Lamborghini entwickelt. Gezeigt wurde der Veneno erstmals auf dem Genfer Automobilsalon. Das Cabrio wurde offen, ohne Dach und mit fest montiertem Überrollbügel ausgeliefert. Das Fahrzeug ist gut fünf Meter lang und zwei Meter breit, misst dabei aber nur 1,16 Meter in die Höhe.

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Technisch basiert der Veneno auf der Mechanik des Aventador, verfügt aber über ein eigens entwickeltes exklusives Kohlefaser-Monocoque. Zusammen mit den Karosserie- und Innenraumteilen aus Kohlefaser sparte der Einsatz des leichten Materials insgesamt fast 150 Kilogramm Gewicht im Vergleich zu einem Standard-Aventador ein.

Ausgestattet ist der nun verkaufte Roadster mit einem 6,5 Liter großen V12-Motor, der 552 kW/740 PS leistet und über eine Siebengang-Automatik alle vier Räder antreibt. Die Lackierung ist schwarz mit einigen grünen Akzentuierungen, auch das Interieur ist schwarz mit auffälligen grünen Sitzen. Besonders ist allerdings die Laufleistung des Boliden: 1.778 Kilometer stehen nach Angaben von SBX Cars auf der Uhr – für einen neun Jahre alten Gebrauchten nicht gerade viel.

Man darf allerdings davon ausgehen, dass der Wert künftig nicht sinken wird. Der Veneno Roadster stehe für Exklusivität, heißt es in der Beschreibung. „Damit ist der Veneno selbst in der dünnen Luft der limitierten Exoten garantiert ein weltweit begehrtes Exemplar.“

Über den Verkäufer (und den Käufer) ist nichts bekannt, außer dass er über den Online-Auktionator noch weitere Boliden verkauft, darunter einen Ferrari Monza SP2. Der Veneno Roadster sei in Dubai, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, zu Hause, hieß es auf der SBX-Homepage.

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