Neuzulassungen
Vereinzelte Marken trotzen dem Einbruch zum Jahresstart
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31,1 Prozent – so stark büßte der deutsche Pkw-Markt bei den Neuzulassungen im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat ein. Wenige Marken hielten sich dennoch wacker.
Der andauernde Corona-Lockdown hat der Autobranche in Deutschland einen schwierigen Jahresstart beschert. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt am Mittwoch mitteilte, kamen im Januar 169.754 Pkw neu auf die Straßen. Das waren 31,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Vor allem das zuletzt noch starke Privatkundengeschäft brach ein: Dessen Marktanteil lag im Januar bei nur 28,8 Prozent (Gewerbekunden: 71,2 %).
Zwei Marken konnte die schwierige Gesamtlage allerdings wenig anhaben, zumindest im Vergleich zum noch Corona-freien Vorjahresmonat: Tesla (+23,4 %) und Volvo (+9,4 %) steigerten ihre Neuzulassungszahlen. Erstere hatten mit 453 Einheiten allerdings lediglich einen Marktanteil von 0,3 Prozent. Zu den weniger gebeutelten Herstellern zählte daneben beispielsweise noch Porsche (-3,9 %). Dagegen schlug es bei einigen Fabrikaten im Januar so richtig ein: Die heftigsten Einbußen (von den Marken mit mehr als 0,5 Prozent Marktanteil) mussten Mitsubishi (-66,7 %), Mazda (-60,4 %) und Citroen (-54 %) schlucken.
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