Gebrauchtwagenprogramme der Hersteller
Vertrauen in E-Autos stärken
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„Augen zu und durch“ hilft jetzt nicht mehr weiter. Der Handel braucht Hilfestellung bei der Vermarktung von gebrauchten E-Fahrzeugen. Und er bekommt sie; jedenfalls bei den vielen Herstellern und Importeuren.
Auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt wird die Zukunft elektrisch. Allerdings hält sich die Begeisterung für gebrauchte E-Fahrzeuge bislang in Grenzen – beim Verbraucher und beim Handel. Es gibt zu viele Unwägbarkeiten in diesem Geschäftsfeld: Restwerte, Batteriezustand, Preisverfall bei neuen E-Autos etc. Diese unkalkulierbare Ausgangslage ist für die meisten Händler eine unattraktive Geschäftsgrundlage. Freie Händler lassen die Finger davon und beobachten aus sicherer Distanz, was sich beim Fabrikatshandel tut. Bisher ist das nicht viel. Viele Händler wünschten sich mehr Unterstützung durch die Hersteller und Importeure, um gebrauchte E-Autos lukrativ vermarkten zu können. Denn die werden als junge Gebrauchte in immer größerer Zahl auf den Markt kommen. Dieser Ware die kalte Schulter zu zeigen, kann nicht die Lösung sein.
Es scheint so, als ob die Hersteller und Importeure die Not ihrer Vertragspartner erkannt haben. Denn ein Blick auf die Übersicht der Gebrauchtwagenprogramme in Deutschland auf Seite 10 zeigt, dass die Fabrikate sich darum bemühen, mehr Vertrauen in gebrauchte E-Autos aufbauen zu können. BMW, Cupra, Ford, Honda, Kia, Mercedes, Renault, Stellantis, Volkswagen und Volvo geben an, gebrauchte E-Fahrzeuge in den Fokus nehmen zu wollen.
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