Vertriebsstrategie Vinfast bleibt und baut „solides“ Händlernetz auf

Aktualisiert am 06.05.2025 Von Andreas Grimm 4 min Lesedauer

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Neue Anbieter im Pkw-Markt haben es schwer, die Verkaufszahlen neuer Pkw-Marken sind in Deutschland oft nur drei- oder bestenfalls vierstellig. Ein Rückzug könnte da eine Option sein. Anders lautenden Medienberichten zum Trotz zieht Vinfast diese Möglichkeit nicht in Betracht.

Platzt der Vinfast-Traum vom erfolgreichen Vertrieb in Deutschland? Anders lautenden Gerüchten zum Trotz soll es weitergehen – auch wenn die Stores (im Bild München) schließen.(Bild:  Grimm – VCG)
Platzt der Vinfast-Traum vom erfolgreichen Vertrieb in Deutschland? Anders lautenden Gerüchten zum Trotz soll es weitergehen – auch wenn die Stores (im Bild München) schließen.
(Bild: Grimm – VCG)

Rund um den vietnamesischen Autobauer Vinfast brodeln die Gerüchte: Die Schließung der eigenbetriebenen Showrooms am Ende dieser Woche (9. Mai) besiegele das Ende der Marke in Deutschland und Europa, heißt es in verschiedenen Medien. Das ist jedoch nicht der Fall, wie Vinfast inzwischen auf Anfrage von »kfz-betrieb« bestätigt hat. Richtig ist vielmehr, dass das Fabrikat den Vertrieb – und das nun eben ausschließlich – mithilfe klassischer Händler organisieren will.

Richtig ist aber auch, dass der Umbruch sehr plötzlich und etwas holprig kommt, denn das Ende der sechs Filialen in verschiedenen deutschen Großstädten (unter anderem München, Frankfurt, Hamburg) kam für die Beschäftigten von Vinfast wohl tatsächlich überraschend schnell. „Dass sich der Vertrieb ändern wird, war uns klar. Überrascht hat uns die Geschwindigkeit“, heißt es sinngemäß aus der Belegschaft.