Verkaufszahlen Bei Volvo ist der Verbrenneranteil gestiegen

Von Julia Mauritz 2 min Lesedauer

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Volvo ist in Deutschland zurück in der Erfolgsspur: Die schwedische Premiummarke steigerte ihre Neuzulassungen im Jahr 2023 um 22 Prozent. Allerdings sank der Anteil an elektrifizierten Modellen von 53 auf knapp 40 Prozent. Auch beim Abogeschäft ist Luft nach oben.

Der Volvo EX90 rollt im Sommer 2024 auf den Markt.(Bild:  Volvo)
Der Volvo EX90 rollt im Sommer 2024 auf den Markt.
(Bild: Volvo)

Volvo ist in Deutschland nach einem schwachen Jahr 2022, das von massiven Lieferengpässen geprägt war, zurück auf Wachstumskurs: 2023 verzeichnete der Kölner Importeur hierzulande 44.739 Neuzulassungen. Das entspricht einer Steigerung von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Marktanteil kletterte damit von 1,4 auf 1,6 Prozent.

Am gefragtesten war im vergangenen Jahr der Volvo XC60. Er wurde mehr als 16.700-mal neu zugelassen. Auf Platz zwei folgt der Volvo XC40 mit knapp 12.000 Einheiten. Auf Platz drei rangiert das SUV-Flaggschiff Volvo XC90 mit gut 6.200 Einheiten.

Die elektrifizierten Recharge-Modelle (E-Autos und Plug-in-Hybride) machten dabei knapp 40 Prozent des Gesamtabsatzes aus – im Vergleich zu 2022 entspricht das einem Rückgang von 14 Prozent. Er ist vor allem auf die stark gesunkene Plug-in-Nachfrage zurückzuführen. Der Anteil an rein elektrischen Fahrzeugen kletterte von 14 auf 19 Prozent.

Eine positive Entwicklung vermeldet der Kölner Importeur für sein Auto-Abo Care by Volvo: Gegenüber 2022 stieg die Zahl der Abonnenten, die zu rund zwei Dritteln aus Geschäftskunden besteht, um knapp acht Prozent auf gut 3.700. Von den 5.750 Abschlüssen im Jahr 2021 ist Volvo jedoch noch weit entfernt.

Im Vergleich zu den klassischen Vertriebskunden waren die Abonnenten im vergangenen Jahr interessierter an E-Modellen: Jeder zweite hat sich 2023 für ein elektrifiziertes Recharge-Modell entschieden – den Plug-in-Hybridanteil beziffert Volvo Deutschland auf 29 Prozent.

Für 2024 kommuniziert Volvo-Deutschland-Geschäftsführer Herrik van der Gaag keine konkreten Verkaufsziele. Er spricht aber von ambitionierten Wachstumszielen. „Wir sind zuversichtlich, unsere Neuzulassungen – insbesondere bei reinen Elektroautos und Plug-in-Hybridfahrzeugen – nochmals deutlich steigern und unser bisheriges Rekordjahr übertreffen zu können“, unterstreicht der Manager. Spannend wird vor allem sein, ob es Volvo auch ganz ohne staatliche E-Auto-Förderung gelingen wird, die bisherigen Diesel-Käufer von den Vorteilen eines elektrifizierten Modells zu überzeugen. Spätestens beim neuen Modelljahr, das ab Mai 2024 in den Handel rollt, wird es bei Volvo keinen Dieselantrieb mehr als Option geben.

Volvo setzt alle Karten auf die Elektromobilität und will sich bis 2030 zum E-Autohersteller transformieren. 2024 kommen mit dem EX30 und dem EX90 gleich zwei bedeutende E-Autos neu auf den Markt. Das Einstiegsmodell EX30, das im laufenden Jahr aus dem Stand heraus das meistverkaufte Volvo-Modell in Deutschland werden dürfte, rollt direkt zu Jahresbeginn auf die Straße. Das elektrische Flaggschiff EX90 soll im Sommer folgen. Vor allem der EX30 dürfte auch dem Abomodell Care by Volvo einen spürbaren Aufwind bescheren.

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