Volvo: Kaum Corona-Bremsspuren
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Der Gebrauchtwagen- und Aftersales-Leiter von Volvo Deutschland, Ralph Kranz, schildert, wie Corona das Werkstattgeschäft beeinflusst hat, warum der Importeur die lebenslange Ersatzteilgarantie eingeführt hat und wie er den Handel elektrifiziert.
Redaktion: Wie hat sich die Covid-19-Krise auf das Servicegeschäft der Volvo-Händler ausgewirkt?
Ralph Kranz: Da die Werkstätten während des Corona-Lockdowns durchgehend geöffnet hatten, waren die Auswirkungen unter dem Strich minimal. Unser Ziel ist es weiterhin, im Gesamtjahr 2020 bei den Volvo-Händlern auf rund 1.000.000 Servicedurchläufe zu kommen – und damit noch mal mehr als im bereits starken Jahr 2019. Die Serviceumsätze liegen aktuell auf Vorjahresniveau, sogar leicht darüber, wobei es im Detail unterschiedliche Entwicklungen gibt: So war das Karosseriegeschäft im Frühjahr, bedingt durch den Rückgang des Verkehrsaufkommens, stark rückläufig, während wir seit Anfang des Sommers einen enormen Zuwachs im Zubehörgeschäft verzeichnen. Aufgrund des veränderten Urlaubsverhaltens sind aktuell Dachboxen und Anhängerkupplungen sehr gefragt. Auch die Nachfrage nach Ladekabeln ist enorm gestiegen – immerhin liegt der Plug-in-Hybridanteil bei Volvo mittlerweile bei 30 Prozent.
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