Auto-Abos
Vom Boxenstopp bis zur Milliardenfinanzierung
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Zuletzt haben mehrere Start-ups, Autohersteller und Banken ihren digitalen Abo-Plattformen den Stecker gezogen. Der Markt hat sich neu sortiert und konsolidiert. Potenzial schlummert in diesem Geschäftsfeld aber nach wie vor – auch für Autohäuser.
„Zeit für einen Boxenstopp.“ „Zeit, runterzuschalten!“ „Das Angebot wird dauerhaft eingestellt“: Durchforstet man als potenzieller Abonnent aktuell Auto-Abo-Plattformen, bekommt man selbst von namhaften Anbietern diese Nachricht übermittelt. Darunter ist auch einer der Auto-Abo-Pioniere schlechthin: Fleetpool. Das Unternehmen war 2017 mit der eigenen Auto-Abo-Marke Like2Drive an den Start gegangen. Zudem war Fleetpool White-Label-Abo-Anbieter für diverse Automobilhersteller, beispielsweise Toyota (Kinto Flex), Seat (Conqar) und Kia (Kia Flex), sowie den Mineralriesen Shell (Recharge). 2021 war das Unternehmen vom Leasing- und Fuhrparkspezialisten ALD übernommen worden. Geplant war damals, Fleetpol als eigenständiges Unternehmen weiterzuführen und das Mobilitätsspektrum von ALD durch die Akquisition zu erweitern.
Dreieinhalb Jahre später macht die Marke Like2Drive Pause. Lediglich bestehende Verträge laufen weiter. Das Gleiche gilt für sämtliche Abokooperationen mit Automobilherstellern und Shell. ALD bietet zwar ein eigenes Aboangebot namens ALD Flex an – verfügbar ist aktuell allerdings gerade einmal ein Modell.
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