Autohaus Taubenberger
Vom Markenhändler zum freien Betrieb mit vielen Standbeinen
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Einst war der Familienbetrieb in Bad Tölz Saab-Händler. Doch das Aus der schwedischen Marke bescherte dem Unternehmen die Insolvenz. Aus der arbeitete es sich heraus und hat jetzt verschiedene wirtschaftliche Standbeine. Saab bleibt aber Herzensangelegenheit.
Am Dachgiebel prangt noch heute das Emblem des schwedischen Automobilherstellers Saab. Doch die Zeiten, als das Autohaus Taubenberger in Bad Tölz Neuwagen der Marke verkaufte, sind naturgemäß längst vorbei: 2011 stellten die Schweden Insolvenzantrag, nachdem der damals strauchelnde US-Mutterkonzern GM seine Aktivität im Fahrzeugbau abgestoßen hatte. Damit war das Schicksal des Fabrikats besiegelt – und auch das der Vertriebsverträge der Saab-Händler.
Dazu gehörte die Familie Taubenberger mit ihrem Zehn-Mann-Betrieb, der seit 1985 Saab-Partner war. Mit dem Händlervertrag brach eine wesentliche Geschäftsgrundlage weg. Das Autohaus stellte ebenfalls Insolvenzantrag. Und damit hatte sich auch der zweite Händlervertrag mit dem aufstrebenden koreanische Fabrikat Kia erledigt, der seit 2002 bestand. Firmengründer Johann Taubenberger bringt es auf den Punkt: „Das war unsere dunkelste Stunde.“ Seitdem hat das Autohaus Taubenberger sein Geschäft aber umstrukturiert und ist heute freier Händler mit verschiedenen wirtschaftlichen Standbeinen – auch mit einem in der Fabrikatswelt.
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