Automobilchronik Vom Modellauto bis zum hauseigenen Bunker

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Dieser Tage erscheint das neue Opel-Jahrbuch. Und wieder mal bietet die Pflichtlektüre für alle Fans der langen und großen Opel-Geschichte interessante, spannende und erkenntnisreiche Einblicke in die Historie der Marke – von ganz klein, bis betonstark.

Erscheint dieser Tage bereits in der 28. Auflage: das Opel-Jahrbuch.(Bild:  Eckart Bartels)
Erscheint dieser Tage bereits in der 28. Auflage: das Opel-Jahrbuch.
(Bild: Eckart Bartels)

Jahrbücher gibt es jede Menge. Wobei: Im Fall Automobil reduzieren sich diese meist auf bekannte Kataloge. Wer solch ein jährliches Machwerk zu (s) einer Marke sucht, stellt fest, da wird’s schnell dünn, sehr dünn. Und wer etwas findet, darf sich größtenteils auf von einem Hersteller subventionierte Inhalte „freuen“. Ganz anders kommt da das Opel-Jahrbuch daher. Gerade erscheint es in seiner bereits 28. Auflage. Doch nicht nur das ist schon außergewöhnlich. Es sind die Inhalte, die dieses Machwerk zu etwas echt Besonderem machen.

Und die drehen sich, Jahr für Jahr, um eine der ältesten Marken der deutschen Industriegeschichte. Viele Menschen verbinden mit ihr Erinnerungen, schließlich waren Opel-Wagen oftmals Teil der Familien und Firmen- bzw. Dorfgeschichte, wenn es um den Transport von Mensch und Tier bzw. Waren und auch Waffen ging – oder erste Hilfe im Fall von Bränden, Katastrophen etc.

Alt-Opel-Szene: facettenreich wie kaum eine andere

Genauso breit wie einst das Angebot und Einsatzspektrum der Rüsselsheimer Marke war, genauso breit präsentiert sich auch die Alt-Opel Szene. Während ein Teil die „Tiefer- breiter-schrille-Farben-Fraktion“ vertritt, pflegen andere das technische Kulturgut in seiner ursprünglichen Form. Beide tragen dazu bei, dass die Marke über mehrere Generationen hinweg, dank ihrer Vielschichtigkeit, bis heute nichts von ihrer Attraktivität verloren hat und einen bedeutenden Beitrag zur über 130-jährigen Automobilgeschichte geleistet hat.

Vor allem das, was es links und rechts des langen Opel-Wegs passierte und passiert, greifen die Autoren des Opel-Jahrbuch seit der ersten Ausgabe 1999 auf. Dieses Konzept hat der Buchreihe eine treue Leserschaft beschert, die stets der jährlich im Oktober stattfindenden Frankfurter Buchmesse entgegenfiebert, wenn die jeweils neue Ausgabe erscheint. „Von daher ist es nicht erstaunlich, dass vergriffene Bücher eindeutig höhere Preise im Antiquariat erzielen, als die 18,90 Euro, die die jeweils aktuelle Publikation kostet“, stellt Eckhart Bartels, Erfinder des Opel-Jahrbuch und Mitbegründer der Alt-Opel-IG nicht ohne Stolz fest.

Auch dieses Mal wieder eine bunte Mischung

So widmet sich in der jetzt erschienenen Ausgabe kein Geringerer als Motoren-Papst Prof. Dr. Fritz Indra den aktuellen Ereignissen um Opel bzw. der Automobilbranche. Auch ein Blick auf die Spitze von Stellantis darf da nicht fehlen, genauso wie ein solcher auf 100 Jahre Chrysler sowie die ehemalige Opelmutter GM, den der bekannte Oldtimerbuchautor Halwart Schrader wirft. Zudem lüftet das Jahrbuch das Mysterium der seltenen Cabriolets vom Modell Calibra und stellt ein 51er-Kapitän-Cabriolet vor, ein Einzelstück der Karosserieschmiede Autenrieth, dessen Geschichte bisher völlig unbekannt war. Selbst über ganz kleine Opel-Fahrzeuge, sprich Modellautos, erfährt der Leser etwas in der aktuellen Auflage, oder den Opel-eigenen Bunker „D20“. Zu beziehen ist das Opel-Jahrbuch 2026 zum Preis von 18,90 Euro im Podszun-Verlag unter der Produktnummer „1185“.

CLASSIC BUSINESS DAY

Das Expertenmeeting rund um das Geschäft mit Young- und Oldtimern

Am 19. November 2025 präsentieren die beiden Medienmarken »kfz-betrieb« und »Fahrzeug + Karosserie« im PS.Speicher Einbeck mit dem Classic Business Day ein neues Oldtimer-Veranstaltungsformat. Das eintägige Event verspricht relevante Fachinformationen für Profis, Fortgeschrittene und Einsteiger an einem ganz besonderen Veranstaltungsort.

Abonnenten unserer Automotive-Medienmarken erhalten einen Nachlass von 25 % bei der Anmeldung.

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