Gebrauchte E-Fahrzeuge Vom Nischensegment zum Massenmarkt

Von Silvia Lulei 4 min Lesedauer

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Manuel Krückeberg von Feddersen Automobile sieht große Chancen im Geschäft mit elektrifizierten Gebrauchtwagen – trotz komplexerer Marktmechanismen. Professionalität und Transparenz sind für ihn entscheidend.

Feddersen Automobile in Alfeld (Leine) hat schon vor gut zehn Jahren seine Elektro-Reise mit VW E-Up und E-Golf begonnen.(Bild:  MARCEL HUEBNER PHOTOGRAPHY)
Feddersen Automobile in Alfeld (Leine) hat schon vor gut zehn Jahren seine Elektro-Reise mit VW E-Up und E-Golf begonnen.
(Bild: MARCEL HUEBNER PHOTOGRAPHY)

Das Geschäft mit gebrauchten Elektrofahrzeugen entwickelt sich vom Nischensegment zum etablierten Marktsegment. Davon ist Manuel Krückeberg, Leiter Vertrieb & Digitales bei Feddersen Automobile, überzeugt. Das mittelständische Familienunternehmen mit VW-Standorten in Alfeld (Leine), Gronau (Leine) und Bad Salzdetfurth gehört zu den Händlern, die frühzeitig auf E-Mobilität gesetzt haben – auch bei Gebrauchtwagen.

Frühe Investitionen zahlen sich aus

„Als die ersten E-Fahrzeuge kamen, haben wir sehr schnell gemerkt, dass das alles ganz anders ist als beim Verbrenner“, erinnert sich Krückeberg an die Anfänge mit VW E-Up und E-Golf. Schon damals investierte Feddersen Automobile in Wallboxen, Erdarbeiten und Leitungen – für damals stolze 20.000 Euro. „Nach heutigen Gesichtspunkten kauft einem das kein Mensch ab“, schmunzelt Krückeberg. Die Preise für vernetzte 11-kW-Wallboxen sind in den letzten zehn Jahren um 75 bis 80 Prozent gefallen.