Der Mercedes-Händler mit Stammsitz in Fellbach stellt sich deutlich breiter auf: Künftig erweitern Ssangyong, das chinesische Transporter-Fabrikat Maxus und der Nutzfahrzeug-Umrüster Quantron das Angebot von Felix Kloz. Auch bei kleinen Fahrzeugen geht das Autohaus mit zwei neuen Marken an den Start.
Geschäftsführer Dieter Schlatterer freut sich, dass die ersten Elektro-Transporter von Maxus bei Felix Kloz eingetroffen sind.
(Bild: Teja Banzhaf)
Das Fellbacher Mercedes-Autohaus Felix Kloz stellt sich neu auf. Künftig ergänzen fünf Marken das Angebot des Händlers: Ssangyong, Maxus und Quantron sowie E-Go und Ligier. Die Geschäftsführer Dietrich Kloz und Dieter Schlatterer möchten sich mit dem Schritt „in der Region Stuttgart als Anbieter positionieren, der die komplette Palette von Kleinwagen bis zum Schwerlaster und Omnibus abdecken kann“.
Mit dem koreanischen Fabrikat Ssangyong will Kloz das SUV-Segment abdecken. Die chinesische Transporter-Marke Maxus soll preisbewussten Handwerkern Fahrzeuge liefern. Im Segment der leichten Nutzfahrzeuge sei Kloz ohnehin besonders stark. Vertriebsleiter Andreas Henkel ist überzeugt, „einen ausgesprochen günstigen Zeitpunkt“ für die Erweiterung des Angebots erwischt zu haben: „Das Preisbewusstsein bei den Handwerksbetrieben wird gerade komplett neu definiert. Angesichts von Inflation und Kostendruck steht das Preis-Leistungsverhältnis im gewerblichen Bereich bei Kaufentscheidungen eindeutig an erster Stelle.“
Zudem stehen die beiden E-Deliver-Modelle von Maxus auf der Bafa-Förderliste. Allerdings sinkt der staatliche Zuschuss zum Jahreswechsel, und ab September 2023 soll der Kreis der Antragsberechtigten auf Privatpersonen eingeschränkt werden.
Mit Ssangyong und Maxus sieht sich das Autohaus Kloz deswegen „auch für diese Probe aufs Exempel, ob sich die Elektromobilität dann auch ohne Förderung durchsetzt, perfekt aufgestellt“, so Dieter Schlatterer, „beide Hersteller haben auch noch konventionelle Verbrennermotoren in der Fahrzeugpalette.“
Quantron rüstet Lkw auf alternative Antriebe um
Künftig beschäftigt sich das Autohaus auch mit schwereren Fahrzeugen: Das Augsburger Unternehmen Quantron rüstet einerseits Bestandsfahrzeuge um und ersetzt den Verbrennermotor mit einem Elektroantrieb. Gleichzeitig bietet Quantron eine Reihe an Nutzfahrzeugen mit alternativem Antrieb vom Transporter bis zur schweren Klasse an und nutzt dabei die Fahrgestelle bekannter Hersteller. Auf der IAA Transportation machte Quantron jüngst mit dem „QHM FCEV Heavy Truck“ für den Schwerlast- und Langstreckeneinsatz auf sich aufmerksam, einem umgebauten MAN TGX mit Brennstoffzelle und einer Spitzenleistung von 550 kW. Ein Wasserstoffvorrat von 54 Kilogramm soll eine Reichweite von bis zu 700 Kilometern ermöglichen.
„Mit Quantron können wir nicht nur die komplette Nutzfahrzeugpalette bis zum 40-Tonner abdecken, sondern auch lebensverlängernde Maßnahmen für die vorhandenen Handwerkerfahrzeuge anbieten“, freut sich die Geschäftsführung von Felix Kloz. Für die Transporter der Handwerker sei das wichtig. „Ihr wahrer Wert entsteht durch die Einbauten“, betont Schlatterer. Lieferbar sei zudem ein E-Müllfahrzeug, das an einen Arbeitstag 800 Leerungen schafft, sowie der vollelektrische Stadtbus Cizaris12 EV.
Aktuell laufe die Neuaufstellung an den Standorten Stuttgart und Korntal-Münchingen noch im Hintergrund, heißt es in einer Mitteilung des Autohauses. Von Ssangyong stünden allerdings bereits zahlreiche Vorführwagen für Probefahrten bereit. Auch die ersten Maxus-Transporter seien eingetroffen.
Über die geplanten Verkaufszahlen kann das Autohaus noch keine genauen Angaben machen. „Wir erhoffen uns aber durch die Präsenz in unseren drei Autohäusern für das Jahr 2023 eine dreistellige Zahl“, erklärt Dieter Schlatterer auf Anfrage von »kfz-betrieb«
E-Go und Ligier kommen hinzu
Die eigentliche Kernmarke Mercedes-Benz sei weiterhin „für Hightech und gehobene Ansprüche“ im Angebot, erläutert Schlatterer. Stärker als Neuwagen seien hier jedoch die jungen Gebrauchten der Stuttgarter gefragt.
Nach unten hat bislang Smart das Angebot von Felix Kloz abgerundet. Doch auch bei den kleinen Fahrzeugen geht der Händler neue Wege. So bietet das Autohaus künftig den kleinen Stromer E-Go an. Hinzu kommen Leichtfahrzeuge der Marke Ligier, die auch Teenager ab 15 Jahren mit Roller-Führerschein fahren dürfen.
Präsentieren wird der Händler seine neuen Marken am kommenden Wochenende auf dem Fellbacher Herbst. Bei dem Erntedankfest hat Felix Kloz im Vergleich zu früher die doppelte Ausstellungsfläche gebucht.
Viele Mercedes-Händler orientieren sich neu
Felix Kloz ist nicht der einzige größere Mercedes-Händler, der sich markentechnisch neu orientiert – wohl auch vor dem Hintergrund der Luxusstrategie des Herstellers, die den Kundenkreis einschränkt. Das Angebot um Maxus erweitert haben zuletzt zum Beispiel die Schade-Gruppe (Bad Hersfeld/Erfurt), Max Schultz (Sonnefeld), Auto Ebert (Weinheim) und die Senger-Gruppe (Rheine). Aber auch Mehrmarkenhändler wie Auto Günther (Hamburg) oder Preckel (Düsseldorf) sind bereits Partner.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel Communications Group GmbH & Co. KG, Max-Planckstr. 7-9, 97082 Würzburg einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.