Pressebericht VW-Händler sollen Kunden Warnbriefe unterschreiben lassen

Von Andreas Wehner 2 min Lesedauer

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Der Dieselskandal beschäftigt weiterhin die Gerichte – und jetzt auch wieder Partner der VW-Konzernmarken. Nach mehreren Thermofenster-Urteilen sollen sie laut „Manager Magazin“ ihre Kunden bei betroffenen Fahrzeugen Warnschreiben unterzeichnen lassen.

(Bild:  Volkswagen)
(Bild: Volkswagen)

VW, Audi und anderen Konzernmarken verteilen nach einem Bericht des „Manager Magazins“ derzeit Warnschreiben an ihre Händler, die Käufer von gebrauchten Dieselmodellen unterschreiben müssen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) und das Verwaltungsgericht Schleswig hatten zuletzt geurteilt, dass Thermofenster in den Abgasreinigungssystemen von Dieselmodellen illegal sein könnten. Jetzt will sich der Konzern vor einem möglichen Weiterverkauf der von den Urteilen betroffenen Dieselmodellen offenbar absichern.

„Um auszuschließen, dass sich die am Vertrieb solcher Fahrzeuge beteiligten Personen und Betriebe rechtlicher Risiken aussetzen, bitten wir Sie sicherzustellen, dass jeder Händler und jeder Kunde vor Abschluss des Kaufvertrages über ein von der Thematik betroffenes Fahrzeug die Kundeninformation unterzeichnet", zitiert das „Manager Magazin“ beispielsweise aus einer Information von Vertriebsleiter Jörg-Martin Saage an die deutschen VW-Händler.