VW ID-Modelle laden jetzt bidirektional

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Der Wolfsburger Autobauer schaltet das bidirektionale Laden für seine ID-Modelle frei. Nutzer brauchen aber die passende Infrastruktur, die nicht ganz billig ist.

Interessant ist die von VW nun angebotene Variante des bidirektionalen Ladens vor allem für Nutzer mit Photovoltaik-Anlagen.(Bild:  VW)
Interessant ist die von VW nun angebotene Variante des bidirektionalen Ladens vor allem für Nutzer mit Photovoltaik-Anlagen.
(Bild: VW)

Elektroautos aus ID-Familie von VW können ab sofort den Haushalt mit Strom versorgen. Bei neuen Fahrzeugen mit der großen Batterie (77 kWh) ist das sogenannte bidirektionale Laden ab sofort an Bord, bereits ausgelieferte Modelle erhalten die Funktion mit dem Update auf die ID-Software-Version 3.5.

Voraussetzung für die Nutzung ist ein Heimkraftwerk inklusive Energie-Management und DC-Wallbox von VW-Kooperationspartner Hager Energy, später soll auch die Kopplung mit Heimkraftwerken anderer Hersteller möglich werden. Die Kosten für die Anschaffung liegen in der Regel deutlich oberhalb von 10.000 Euro.

Das E-Fahrzeug als Stromquelle

Interessant ist die von VW nun angebotene Variante des bidirektionalen Ladens vor allem für Nutzer mit Photovoltaik-Anlagen. Überschüssiger Strom kann in der Fahrzeugbatterie zwischengespeichert und etwa bei Dunkelheit zurückgeleitet werden.

Neben dem sogenannten „Vehicle-to-Home“-Modus („vom Fahrzeug in den Haushalt“) soll langfristig auch das Einspeisen ins Netz („Vehicle-to-Grid“) möglich sein. Diese Technik kann helfen, das Stromnetz zu stabilisieren und eröffnet gleichzeitig neue Verdienstmodelle für E-Auto-Halter durch den Handel mit Energie an der Strompreisbörse.

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