VW-Rückruf: Kopfstützenstange rastet nicht ein

Von Niko Ganzer Autor Name

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Die Wolfsburger rufen seit Mitte des Monats weltweit über 16.000 Passat, Golf, Touran und Caddy zurück, davon etwa ein Viertel in Deutschland. Bei den Fahrzeugen gibt es Probleme mit den Kopfstützen.

In Deutschland müssen rund 4.200 Fahrzeuge überprüft werden.(Bild:  VW)
In Deutschland müssen rund 4.200 Fahrzeuge überprüft werden.
(Bild: VW)

Seit Mitte Mai läuft bei Volkswagen die Rückrufaktion „72H5“ für 16.326 Fahrzeuge aus dem Fertigungszeitraum Februar und März 2018. „Durch einen Fehler im Spritzgussprozess beim Lieferanten, kann es zu einer Gratbildung am Schließbügel der Kopfstützenführungshülse kommen“, erläuterte ein Markensprecher in Wolfsburg den Fehler. Dadurch bestehe bei den Modellreihen Passat, Golf, Touran und Caddy die Möglichkeit, dass die Kopfstützenstange nicht einrastet.

Der Hersteller rechnet damit, dass nur etwa 600 Fahrzeuge tatsächlich von der Gratbildung betroffen sind. In Deutschland müssen dennoch 4.183 Einheiten in den Vertragswerkstätten überprüft werden. Denn eine nicht eingerastete Kopfstützenstange könne sich im Crashfall aus der Führungshülse in der Sitzlehne lösen, so der Sprecher. „Das Fehlerbild kann vom Kunden nur sehr schwer entdeckt werden“, betonte er. Für den Tausch der Kopfstützenführungshülse sind circa 45 Minuten vorgesehen.

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