VW- und Skoda-Zentrum Essen eröffnet
Überschattet von der geplatzen Fusion mit Kahage hat Gottfried Schultz eines der größten VW- und Skoda-Autohäuser in Deutschland eröffnet.
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Gottfried Schultz hat in der vergangenen Woche das neue Volkswagen-Zentrum und das neue Skoda-Zentrum Essen eröffnet. Der Standort befindet sich in unmittelbarer Nähe des ebenfalls zur Gottfried-Schultz-Gruppe gehörenden Audi-Zentrums.
Auf rund 25.500 Quadratmetern sei eines der größten Neu- und Gebrauchtwagenangebote für die beiden Marken in Deutschland entstanden, heißt es in einer Mitteilung der Handelsgruppe. Ständig sollen 100 neue Fahrzeuge und 350 Gebrauchtwagen zu besichtigen sein. Gottfried Schultz wolle an dem neuen Standort künftig jährlich etwa 2.000 Neuwagen und 2.600 gebrauchte Autos verkaufen, sagte Gottfried-Schultz-Geschäftsführer Jürgen Schönbrunn gegenüber »kfz-betrieb ONLINE«.
Fast zeitgleich mit der Eröffnung war die Insolvenz des Audi- und VW-Händlers Kahage bekannt geworden, mit dem ursprünglich ein Gemeinschaftsunternehmen geplant war, um das Geschäft mit Audi, VW und Skoda zu betreiben. Dieses Zusammengehen war gescheitert.
„Wir bedauern das sehr. Uns war an dieser Partnerschaft viel gelegen“, sagte Schönbrunn laut einer Mitteilung. Zu den Hintergründen der geplatzten Fusion wollte er sich auf Anfrage von »kfz-betrieb ONLINE« nicht äußern. Das Gemeinschaftsunternehmen sei „auch aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen“ nicht umgesetzt worden, heißt es in der Mitteilung.
Gottfried Schultz gehört zu den größten Vertragspartnern von Volkswagen, Audi, Seat, Skoda, Bentley und Porsche in Deutschland. Mit rund 1.900 Mitarbeitern verkauft die Gruppe jährlich rund 40.000 Neu- und Gebrauchtfahrzeuge.
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