Fachtagung Freie Werkstätten 2024 Was Freie Werkstätten heute wissen müssen

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 3 min Lesedauer

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Fit zu sein für eine anspruchsvolle Zukunft in Sachen Service von Automobilen: Das ist eine Aufgabe, die jeden freien Kfz-Betrieb antreibt und fordert. Die Fachtagung bietet praxisnahe Einblicke in aktuelle Themen und gibt wertvolle Tipps, wie das gelingt.

Auf der Fachtagung vernetzen Sie sich mit Branchenkollegen, tauschen ihre Erfahrungen aus und entdecken neue Ansätze für ihr Tagesgeschäft.(Bild:  Stefan Bausewein)
Auf der Fachtagung vernetzen Sie sich mit Branchenkollegen, tauschen ihre Erfahrungen aus und entdecken neue Ansätze für ihr Tagesgeschäft.
(Bild: Stefan Bausewein)

Das Servicegeschäft brummt – die Mehrheit der freien Werkstätten steht wirtschaftlich gut da und hat alle Hände voll zu tun. Doch gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, den Blick in die Zukunft zu richten, damit das auch so bleibt. Die Fachtagung Freie Werkstätten und Servicebetriebe, die am 12. Oktober in Würzburg stattfindet, bietet den idealen Rahmen. Hier können sich Werkstattprofis abseits des Alltagsgeschäfts über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Chancen des Marktes informieren. Hier können sie sich mit Branchenkollegen vernetzen, Erfahrungen austauschen und wertvolle Einblicke sowie praktische Lösungen für ihren Arbeitsalltag gewinnen. Und hier finden sie auf einer Branchenausstellung sicher das eine oder andere interessante neue Produkt für die Werkstattausrüstung oder digitale Tools für die Betriebsorganisation. Kurz zusammengefasst gilt: Mit informativen Vorträgen, interaktiven Workshops und spannenden Diskussionen investieren Sie einen Tag in die Zukunft Ihres Betriebs. Das Programm ist 2024 besonders vielfältig und behandelt die wichtigsten Herausforderungen, denen sich freie Werkstätten aktuell gegenüber sehen. Da ist zum Beispiel der mittlerweile bei vielen Autoherstellern gesperrte Zugang zu diebstahl- und sicherheitsrelevanten Informationen und Services, der eine Registrierung nach dem Sermi-Schema notwendig macht. In Deutschland ist die vom ZDK ins Leben gerufene SERMA GmbH Träger einer solchen Konformitätsbewertungsstelle. Bei ihr können sich Betriebe anmelden und erhalten nach erfolgreich bestandener Prüfung ein digitales Zertifikat. Dieses erlaubt ihnen dann, sich bei jedem OEM auf dessen Portal anzumelden und besagte Informationen und Services zu beziehen. Wie eine Registrierung in der Praxis funktioniert und was man sonst noch über das deutsche SERMA-Konzept und das europäische Sermi-Verfahren wissen sollte, das erfahren Teilnehmer auf der Fachtagung. Die weiteren Vortragsthemen finden sie in der unten stehenden Übersicht.

In einem eigenen Programmpunkt geben übrigens auch drei Top-Betriebe aus dem deutschen Werkstattpreis Einblick in ihre Erfolgsgeheimnisse. Ihren großen Auftritt haben die Bewerber aber schon am Vorabend, dem 11. Oktober 2024. Denn dann trifft sich die freie Werkstattbranche in Würzburg zur Verleihung des Deutschen Werkstattpreises.