Waschgeschäft: App-gewaschen

Autor: Ottmar Holz

Die Uniti-Expo in Stuttgart ist die Leitmesse der europäischen Carwash-Branche. Auch dieses Jahr nutzten Anbieter wie Washtec, Otto Christ und Kärcher diese internationale Bühne, um ihre Neuentwicklungen erstmals dem Markt zu präsentieren.

Die „K!Brush iQ“-Seitenbürste der neuen „Klean!Star iQ“-Waschanlage passt sich mit bis zu sieben verschiebbaren Segmenten auch an stark konturierte Fahrzeuge an.
Die „K!Brush iQ“-Seitenbürste der neuen „Klean!Star iQ“-Waschanlage passt sich mit bis zu sieben verschiebbaren Segmenten auch an stark konturierte Fahrzeuge an.
(Bild: Holz)

Die Idee isch gued!“ Fasziniert beobachtet ein dem Dialekt nach baden-württembergischer Messebesucher die wirbelnden grauen „K!Brush iQ“-Seitenbürsten der neuen Waschanlage von Kärcher. Sie bestehen aus bis zu sieben seitlich verschiebbaren Segmenten. Dadurch schmiegen sich die Walzen auch in voller Rotation fast bananenförmig an die bauchige Seitenkontur von modernen Crossover-Limousinen und SUVs. Sogar mit ambitioniert konturierten Fahrzeughecks hat Kärchers neue Walzentechnik keine Probleme.

Trotz der oft extrem schräg stehenden Heckscheiben erreichen die einzelnen Borstenstreifen vom Dach bis zur Stoßfängerunterkante mühelos jeden einzelnen Quadratzentimeter der Karosserie, auch unter den derzeit trendigen Heckklappenspoilern. Da am Messestand kein Wasser fließt, können die Zuschauer den Tanz der Borsten aus nächster Nähe beobachten – einige staunen schweigend, andere loben spontan: „Toll!“, „Gute Idee!“, „Wie machen die das?“

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Redakteur Service und Technik