Graf-Hardenberg-Gruppe Wechsel im Stiftungsvorstand

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Hinter dem Automobilhändler Graf Hardenberg steht seit vier Jahrzehnten eine Stiftung. Deren Vorstand wird nun umgebaut; mit Veit Reichert zieht ein mit der Branche vertrauter Rechtsanwalt in das Gremium ein.

Der Vorstand der Graf Hardenberg-Stiftung: (v. l.) Friedrich Behle, Veit Reichert und Volker Brecht.(Bild:  Graf Hardenberg-Gruppe)
Der Vorstand der Graf Hardenberg-Stiftung: (v. l.) Friedrich Behle, Veit Reichert und Volker Brecht.
(Bild: Graf Hardenberg-Gruppe)

Die Graf-Hardenberg-Stiftung hat bereits seit Jahresstart eine neue Führung. Wie erst jetzt bekannt wurde, hat im Vorstandsgremium zum 1. Januar ein Wechsel stattgefunden: Julia Liebermann hat ihr Vorstandsamt auf eigenen Wunsch zum Jahresende an Veit Reichert übergeben. Er ist seit 20 Jahren selbstständiger Rechtsanwalt in Frankfurt. Seine fachanwaltlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Handels- und Gesellschaftsrecht sowie IT-Recht.

Veit Reichert ist laut einer Unternehmensmitteilung der Graf-Hardenberg-Gruppe seit Jahren verbunden und bekannt. Zusätzlich zu seinen Kompetenzen als Fachanwalt bringt er in seine neue Aufgabe Branchenwissen und Marktverständnis mit, das aus einer beratenden und lehrenden Tätigkeit im Automobilhandel resultiert. Unter anderem ist er als externer Referent an der MMI-Handelsakademie der Volkswagen AG aktiv.

Reichert berät vor allem zu vertriebs- und gesellschaftsrechtlichen Fragen und verbindet diese mit den Anliegen des IT- und Datenschutzrechts. Explizit spricht der Anwalt auf seiner Webseite die Themen „Aktuelle Rechtsprechung im Automobilhandel“, „Auswirkungen der Neuregelung der Kfz-GVO“ oder „Was ist in der Werbung erlaubt? – Von Sternchentexten, Teilnahmebedingungen und Verbrauchsangaben“ an.

Dieses Wissen will Reichert nun in seiner neuen Position einbringen. „Die Graf-Hardenberg-Gruppe ist eine absolute Ausnahme im Automobilhandel: eine starke Gemeinschaft mit einem familiären Kern, herausragenden Mitarbeitenden und dem besonderen Graf-Hardenberg-Gen“, sagte er. Die Stiftung existiert seit 1985 als gesellschaftsrechtliche Hülle der automobilen Aktivitäten der Autohandelsgruppe, die operativ von Volker Brecht gelenkt wird.

Friedrich Behle, geschäftsführender Vorstand der Günther Graf von Hardenberg-Stiftung, und Volker Brecht, Vorstand und Holding-Geschäftsführer, werden ihre Aufgaben im Vorstand weiterhin wie bisher wahrnehmen.

Über die Gruppe

Graf Hardenberg gehört zu den großen Automobilhandelsgruppen in Deutschland. Mit über 1.800 Beschäftigten in 37 Betrieben an 18 Standorten in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz handelt das Unternehmen mit sechzehn Mobilitätsmarken: VW, VW Nutzfahrzeuge, Audi, Skoda, Seat, Cupra, Porsche, Ford, Hyundai, Genesis und MG Motor sowie mit Harley-Davidson, Vespa, Piaggio, Aprilia und Moto Guzzi. Im Marktgebiet präsentiert sich die Gruppe als Mobilitätspartner, der dem Menschen und Kunden zuhört, um sein Mobilitätsbedürfnis passgenau zu bedienen. Der Händler verkaufte im vergangenen Jahr gut 28.500 Neu- und Gebrauchtwagen und erwirtschaftete einen Umsatz von 853 Millionen Euro.

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