Weller: „Gut, dass wir weniger werden“

Autor Wolfgang Michel

Umsatz und Ertrag weiter steigern – so lautet ein Ziel der Autohausgruppe. Unter anderem deshalb besetzt Burkhard Weller seit einiger Zeit Schlüsselfunktionen neu. Der Chef hat aber auch ein ganz persönliches Ziel im Visier.

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Burkhard Weller: „Natürlich wäre ein Franchisesystem im Automobilhandel eine echte Revolution. Deshalb müsste auch eine volumenstarke Marke den Anfang machen.“
Burkhard Weller: „Natürlich wäre ein Franchisesystem im Automobilhandel eine echte Revolution. Deshalb müsste auch eine volumenstarke Marke den Anfang machen.“
(Bild: Michel)

Redaktion: Für 2017 haben Sie 55.555 verkaufte Neu- und Gebrauchtwagen als Ziel ausgegeben. Was macht Sie so sicher, dass Ihre Verkaufsmannschaften diese Zielvorgabe erreichen?

Burkhard Weller: Zum einen sind wir gut ins neue Jahr gestartet. Derzeit liegen wir beim Fahrzeugabsatz kumuliert acht Prozent über Vorjahr. Für das ganze Jahr haben wir fünf Prozent mehr als im Vorjahr geplant. Zum anderen hatten wir die 55.000 bereits letztes Jahr im Visier. Dieses Ziel haben wir verpasst, was aber nicht am Neu- sondern am Gebrauchtwagenverkauf lag.

Welche Umstände haben den Gebrauchtwagenabsatz im vergangenen Jahr erschwert?

Die Umstände waren nicht nur im letzten Jahr schwierig. Der Gebrauchtwagenverkauf wird auch in Zukunft nicht leichter. Das Problem der Vorjahre bleibt bestehen.