Karosseriereparatur „Wenn etwas Neues kommt, sind wir dabei“

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 5 min Lesedauer

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Wenn Ersatzteile schwer verfügbar sind, macht Instandsetzen statt ersetzen noch viel mehr Sinn also ohnehin schon. Das zeigt sich bei Isicar, wo man mit dem CBR-System von Carbon (nicht nur) Teslas repariert. Aluminium ist dabei für das CBR kein Hindernis.

Der Karosseriebetrieb Isicar in Leipzig repariert mit 52 Mitarbeitern ungefähr 4.000 Fahrzeuge jährlich. Er ist auch Partner von Tesla und Nio.(Bild:  Rosenow – VCG)
Der Karosseriebetrieb Isicar in Leipzig repariert mit 52 Mitarbeitern ungefähr 4.000 Fahrzeuge jährlich. Er ist auch Partner von Tesla und Nio.
(Bild: Rosenow – VCG)

Anruf bei Maximilian Mälzer, geschäftsführender Gesellschafter bei Isicar, einem Karosserie- und Lackierbetrieb in Leipzig: Leider schaffen wir es nicht ganz pünktlich zum vereinbarten Termin. Falls er das Kundenfahrzeug, an dem wir uns die Arbeit mit dem Carbon Body Repair (CBR)-System anschauen wollen, wieder ausliefern muss, dann hätten wir eben Pech gehabt. Die abgeklärte Reaktion des Chefs: „Das macht nichts. Der Wagen steht schon ein paar Monate bei uns, weil noch Ersatzteile fehlen.“

Die Lieferung von Ersatzteilen kann eben manchmal sehr lange dauern – nicht nur, aber eben auch bei einer bestimmten US-amerikanischen Elektroauto-Marke. Außenhaut-Reparatursysteme wie CBR machen es hingegen möglich, Unfallschäden instand zu setzen, ohne Teile auszutauschen. Das erspart nicht nur die Wartezeit, sondern vermeidet es auch, große Umfänge wie das gesamte Seitenteil austauschen zu müssen. Denn das ist teuer, wenig nachhaltig und bedeutet zudem einen tiefen Eingriff in die Struktur des Fahrzeugs.