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BDK: „Leadbearbeitung in den Autohäusern verbessern“

Nach Auskunft der BDK erhält der Verkäufer für den Fall, dass kein Händler das Auto aufkaufen möchte, ein Angebot der BDK, das auf Grundlage eines DAT-Gutachtens erstellt wird. So hat er in jedem Fall die Möglichkeit, sein Auto über das Ankaufversprechen zu verkaufen.

Der Lead wird dem vom Kunden ausgewählten Händler automatisch und direkt aus dem System zugespielt. Die Bearbeitung der eingehenden Leads liegt in der Verantwortung des Händlers. Um diesen Prozess zu unterstützen, erzeugt das System automatisch einen Reminder. Warum das im Fall des Autors nicht funktioniert hat, erklärt die BDK gegenüber »kfz-betrieb« wie folgt:

„Auch wenn der teilnehmende Händler selbst das betreffende Fahrzeug nicht in den eigenen Bestand aufnehmen möchte, wird eine Fahrzeugbewertung durch einen DAT-Gutachter im Autohaus durchgeführt, und für die Terminabsprache ist die Mitwirkung des Händlers im Rahmen der Leadbearbeitung notwendig. In diesen Prozess kann die BDK nicht am Autohaus vorbei eingreifen. Natürlich ist unser Bestreben, dass an dieser Stelle keine Leads verloren gehen. Aus diesem Grunde schulen wir unsere Händler und versenden automatisch generierte Reminder. In Ihrem konkreten Fall müssen wir feststellen, dass trotz dieser Maßnahmen von dem angeschlossenen Autohaus keine Terminvereinbarung angestoßen wurde. Darüber sprechen wir mit unserem Handelspartner, arbeiten aber auch unabhängig davon bereits an neuen technischen Lösungen, um die Leadbearbeitung durch Autohäuser im Zuge des online-basierten Fahrzeugankaufs zu optimieren.“

Wie man mit automatisch einlaufenden Leads umgeht, das ist übrigens auch ein Thema bei den Autoservicetagen, die am 5. Dezember in Würzburg stattfinden. Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.autoservicetage.de.

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