Werkstattausrüstung: Ein Blick in die Tiefe
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Das korrekte Messen der Profiltiefe ist eine Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Reifenservice – doch viele Monteure sind bereits mit dieser einfachen Tätigkeit überfordert. Eine maschinelle Prüfung kann peinliche Fehlmessungen vermeiden.
Im Herbst bei der Demontage am Radwechseltag waren meine Reifen aber noch in Ordnung – meinte zumindest Ihr Monteur. Und jetzt bekomme ich von Ihrer Firma ein Anschreiben mit einem Angebot für mindestens zwei neue Reifen, weil die alten nahe an der Verschleißgrenze sein sollen – fahren sich bei Ihnen die Reifen im Regal ab?“ Diese oder ähnliche Kundenbeschwerden hat sich wohl schon jeder Serviceberater eines Betriebs mit Radeinlagerungsservice anhören müssen. Vielleicht ist es diesen Betrieben ja im Nachgang gelungen, ihren Monteuren den gar nicht so einfachen Umgang mit dem Messschieber und die richtigen Messpunkte am Reifen zu zeigen – aber ob der Kunde ihnen jemals wieder vorbehaltlos vertraut?
Die Lösung des Problems ist relativ einfach – aber nicht billig. Viele im deutschen Werkstattausrüstungsmarkt etablierte Firmen wie beispielsweise Beissbarth, Hunter, APi oder Maha bieten bereits jetzt oder demnächst Reifenscanner an. Doch auch Newcomer wie GL-Messtechnik aus Hargesheim oder die britische Firma Sigmavision (an der sich unlängst der finnische Reifenhersteller Nokian mit 20 Prozent beteiligt hat) und weitere außereuropäische Anbieter drängen mit ihren Produkten auf den Markt.
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