Werkstattführung: Mit drei Zahlen zum Erfolg

Autor / Redakteur: Ellen Schmidt, Referentin in der Abteilung Betriebs-, Volkswirtschaft und Fabrikate im Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) / Julia Mauritz

Seine Werkstatt im Griff hat nur, wer genau weiß, was darin abläuft – der Einsatz eines Zeiterfassungssystem bildet die Grundlage dafür. Dazu gesellen sich drei fundamentale Beobachtungsposten.

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Egal, ob betriebswirtschaftliche Auswertungen oder Betriebsvergleiche: Viele Reports beinhalten einen Wust von aufbereiteten Zahlen, mit denen ein Unternehmer seinen Betrieb steuern soll. Der Anblick dieser Listen schreckt manch einen Geschäftsführer ab. Der Trick ist, sich erst einmal auf einige wenige Kennzahlen zu konzentrieren und diese zur Steuerung des Unternehmens heranzuziehen. Das gilt speziell für das Werkstattgeschäft. Die Analyse von erst einmal nur drei Kennzahlen hilft schon, Fehlentwicklungen auf die Spur zu kommen. Und zwar: die Produktivität, der Leistungsgrad und der Anwesenheitsgrad.

Produktivität: Die Produktivität gibt das Verhältnis der produktiven Stunden zu den Anwesenheitsstunden wieder. Sie gibt Auskunft über die Auslastung der Werkstatt. Zudem zeigt sie auf, wie effektiv die produktiven Werkstattmitarbeiter ihre bezahlte Zeit nutzen.