Autohaus-Gestaltung
Wie sich Händler-Schauräume verändern
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Transformation ist das Gebot der Stunde: Das gilt auch für die Gestaltung der Autohäuser. So dienen Showrooms nicht mehr in erster Linie als Präsentationsfläche.
Ein Autohaus ganz nach eigenen Vorstellungen – völlig losgelöst von Herstellervorgaben: Diesen Traum hatte sich die Berliner Koch-Gruppe mit ihrem markenneutralen Koch-Store vor drei Jahren erfüllt. Entstanden ist das moderne Gebäude in Berlin-Biesdorf; Jenny und Thomas Koch verzichteten dabei bewusst auf eine riesige Präsentationsfläche für Fahrzeuge. Physisch präsentiert werden gerade einmal eine Handvoll Autos. Die zentrale Anlaufstelle für die Kunden ist ein stylisches Café. Verkäuferarbeitsplätze gibt es nicht.
Für einen Wow-Effekt sorgen vor allem die Erlebnisräume, die sich hinter blickdichten Scheiben verbergen. Dort finden die Verkaufsgespräche statt. Die Koch-Gruppe gestaltet die Räume nach den individuellen Vorlieben ihrer Kunden, welche die Verkaufsberater herausfinden. Fußballfans führen das Gespräch beispielsweise in echter Stadionatmosphäre samt Rasen und Sitzbänken. Wer es gediegen bevorzugt, kann bequem im „Wohnzimmer“ auf einer braunen Ledercouch Platz nehmen. Für Liebhaber des Rennsports gibt es eine Boxengasse. Und wer es luxuriös mag, für den hat Koch die First-Class-Lounge konzipiert.
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