Glinicke-Gruppe Wie die Werkstatt trotz leerer Serviceannahme voll wird

Von Jakob Schreiner

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Trotz aller Widrigkeiten der Coronakrise konnte der Mindener Betrieb der Glinicke-Gruppe die Auftragslage nicht nur halten, sondern ausbauen. Ursache ist ein digitaler und kontaktloser Werkstattprozess des Volkswagen-Partners. Der hat zugleich für eine Top-Platzierung beim Automotive Business Award 2022 gesorgt.

Obwohl die Serviceannahme im Autohaus Glinicke in Minden manchmal menschenleer ist, lässt das keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Auftragslage zu. (Bild:  Schreiner – »kfz-betrieb«)
Obwohl die Serviceannahme im Autohaus Glinicke in Minden manchmal menschenleer ist, lässt das keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Auftragslage zu.
(Bild: Schreiner – »kfz-betrieb«)

Die Corona-Pandemie hat die digitale Kommunikation vorangetrieben. Gerade in den Lock- und Shutdowns haben sich mehr und mehr Menschen an das Arbeiten von zu Hause aus gewöhnt. Die Veränderungen waren einschneidend und werden mit großer Wahrscheinlichkeit bleiben. Das hat das Autohaus Glinicke in Minden frühzeitig erkannt und reagiert: Bereits im April 2020 hat man am Standort begonnen, einen kontaktlosen und digitalen Werkstattprozess auf die Beine zu stellen, der bis zum jetzigen Zeitpunkt weiter ausgebaut und fest etabliert wurde.

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Seinen Anfang nimmt dieser Prozess bei der Terminbuchung. So kann der Kunde über die jeweiligen Herstellersysteme in Echtzeit und mit einem direkten Zugriff in den Werkstattplaner einen Termin buchen für standardisierte Services – dazu zählen beispielsweise Inspektion, Reifenwechsel oder Hauptuntersuchung. Je nach Dienstleistung sind entsprechende Zeitfenster hinterlegt.