Neubau Wie ein Autohaus ohne Neuwagenverkauf zukunftsfähig bleibt

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 4 min Lesedauer

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Das Autohaus Kühne hat an seinem Hauptsitz in Bad Düben eine neue, größere Nutzfahrzeugwerkstatt gebaut. Sie sorgt für bessere Arbeitsbedingungen im für das Unternehmen so wichtigen Nfz-Geschäft.

Über fünf Millionen Euro steckte Kühne in eine neue Werkstatthalle (Foto) und in ein Mehrzweckgebäude mit Lager, Büros und Kantine sowie energetische Sanierungen.(Bild:  Rosenow – VCG)
Über fünf Millionen Euro steckte Kühne in eine neue Werkstatthalle (Foto) und in ein Mehrzweckgebäude mit Lager, Büros und Kantine sowie energetische Sanierungen.
(Bild: Rosenow – VCG)

Seinen 90. Geburtstag feiert in diesem Jahr das Autohaus Kühne, ein Mercedes-Benz- und Volkswagen-Partner mit zehn Standorten rund um Leipzig. Doch jenseits des Jubiläums gibt es noch mehr zu feiern: Mit dem Standort Wiedemar konnte sich Kühne in die Liste der Gewinnerbetriebe beim Automotive Business Award eintragen; und Ende September wurde der Neubau der Werkstatt am Stammsitz in Bad Düben feierlich eröffnet.

Für eine Investitionssumme von 5,3 Millionen Euro baute das Unternehmen unter der Leitung von Mike Kühne und Udo Eckert ein neues Verwaltungsgebäude samt Lager und Kantine sowie eine Nutzfahrzeugwerkstatt. Auch der Showroom für die beiden Marken Volkswagen und Mercedes-Benz wurde energetisch ertüchtigt. Damit präsentiert Kühne seine beiden Fabrikate in Bad Düben erstmals an einem Standort. Bislang war die Marke mit dem Stern dort ansässig, wo Großvater Martin Kühne das Unternehmen 1933 gegründet hat. Den Volkswagen-Betrieb ein paar 100 Meter weiter hatte Mike Kühne 2008 übernommen.