B2B-Auktionen Wie künstliche Intelligenz das Käufermatching optimiert

Von Silvia Lulei 7 min Lesedauer

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Händler wollen ein bequemes, nutzerfreundliches Bieterlebnis. B2B-Auktionsplattformen stellen sich der Herausforderung und entwickeln mithilfe von künstlicher Intelligenz Tools, die Käufern das richtige Fahrzeug zum richtigen Preis anbieten.

Der Erfolg von Auktionen hängt davon ab, wie gut Angebot und Käufer zusammen­passen. B2B-Autoauktionen bessern nach.(Bild:   海翰 章 - adobe.stock.com / KI-generiert)
Der Erfolg von Auktionen hängt davon ab, wie gut Angebot und Käufer zusammen­passen. B2B-Autoauktionen bessern nach.
(Bild: 海翰 章 - adobe.stock.com / KI-generiert)

Man könnte meinen, die Beschaffung der Ware – in diesem Fall gebrauchte Fahrzeuge jeglicher Art – wäre die große Herausforderung für B2B-Auktionsunternehmen. Aber nein: Fast unisono nennen Autobid & Co. die Themen Digitalisierung, Preisvolatilität und Kundenbindung als die drei aktuellen Top-Challenges. Dass junge Gebrauchte wie Leasing- oder Mietwagenrückläufer knapp sind, scheint man hingenommen zu haben. Das kennen die Auktionsunternehmen aus den letzten Jahren. Der Wettbewerb entscheidet sich jetzt auf anderen Ebenen: Es geht darum, den Händlern europaweit ein bequemes, benutzerfreundliches Bieterlebnis bereitzustellen. Heute ist nicht mehr derjenige ganz vorne, der die meiste Ware anbieten kann, sondern derjenige, bei dem sie am unkompliziertesten verfügbar ist.

Johannes Stoffel, CEO der Plattform 2trde, über die Auktionsunternehmen ihre Vertriebsreichweite vergrößern können, fasst die Erwartungen der B2B-Kunden zusammen: Händler, die per Auktion Fahrzeuge zukaufen, erwarten End-to-End-Services von der Fahrzeugaufnahme bis zur Zahlung. Das erfordert Investitionen. Tobias Münch, CCO Europe & Managing Director Germany von BCA, warnt: „Wer nicht konsequent in Technologie, datengetriebene Services und Customer Experience investiert, wird mittelfristig an Relevanz verlieren.“