Räderlogistik Wie man Räder einlagert, ohne sie anzufassen

Von Jakob Schreiner 2 min Lesedauer

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Das Aufeinanderstapeln der Räder bei der Demontage ist im Lagerkonzept des schwedischen Herstellers Wheelsystem 360 der einzige Berührungspunkt zwischen Monteur und Reifen. Während des restlichen Prozesses müssen die Räder nicht mehr in die Hand genommen werden.

Beim Lagerkonzept von Wheelsystem 360 werden die Räder eines Satzes übereinanderliegend eingelagert. Der Mitarbeiter selbst muss nur den Stapler bedienen – noch.(Bild:  Schreiner – VCG)
Beim Lagerkonzept von Wheelsystem 360 werden die Räder eines Satzes übereinanderliegend eingelagert. Der Mitarbeiter selbst muss nur den Stapler bedienen – noch.
(Bild: Schreiner – VCG)

Nebeneinander, hintereinander, liegend oder stehend; einfach, doppelt oder vierfach: Die Einlagerungslogiken von Regalsystemen, die speziell für Räder konzipiert wurden, sind vielseitig. Und eine weitere ist mit „vierfach liegend übereinander“ dazugekommen. Dahinter steckt das schwedische Unternehmen „Wheelsystem 360“ mit seinem gleichnamigen Regal- und Einlagerungssystem, das sich »kfz-betrieb« vor Ort bei Auto Scholz in Bamberg im Detail angesehen hat.

Das Besondere an dem System ist, dass im gesamten Ein- und Auslagerungsprozess die Räder dank spezieller, aufeinander abgestimmter Rangier- und Transporthilfen nur noch als gesamter Satz bewegt werden. Der Monteur muss die Räder nur noch bei der Demontage am Auto wirklich in die Hand nehmen und stapeln. Auch am Regal selbst ist – im Vergleich zu anderen Regalsystemen – überhaupt keine Manpower mehr nötig, da einfach der komplette Radstapel im Regal eingelagert wird. Laut Hersteller soll das System auch zeitliche Vorteile bringen und sich die Umschlagszeit des Radlagers verringern. Die nachfolgende Bildergalerie zeigt im Detail und Schritt für Schritt, wie die Arbeitskette bei Auto Scholz organisiert ist.