Online-Großhandel Als Kfz-Betrieb nicht nur Reifen einkaufen

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Internet-Reifenbörsen verkaufen Reifen, klar. Aber um sich von der Konkurrenz abzuheben, bieten einige von ihnen praktische Zusatzleistungen an. Diese reichen von RDKS-Schulungen bis zum Zubehörverkauf.

RDKS-Schulungen und eine Hotline gehören zum Angebot des Internet-Reifengroßhändlers Tyresystem.(Bild:  Tyresystem)
RDKS-Schulungen und eine Hotline gehören zum Angebot des Internet-Reifengroßhändlers Tyresystem.
(Bild: Tyresystem)

Testsieger verkaufen sich besser – das ist eine altbekannte Weisheit im Reifengeschäft. Doch angesichts der fast schon unüberschaubaren Anzahl an Reifentests von Magazinen und Autoclubs kann kaum ein Verkäufer den Überblick darüber behalten, welche Produkt für welches Fahrzeugsegment gerade die besten Noten bekommen hat.

Der Online-Großhändler Tyresystem hilft hier mit seinem Testreport weiter. Das Unternehmen hat über 10.000 Einzel-Testberichte ausgewertet und für jedes getestete Reifenprofil eine durchschnittliche Testnote errechnet. Interessierte können sich die Ergebnisse kostenlos im aktuell erschienenen Testreport für Winter- und Ganzjahresreifen 2022 ansehen.

Infos zu RDKS

Auch beim Thema Reifendruck-Kontrollsysteme (RDKS) gibt das Unternehmen hilfreiches Fachwissen weiter. Es führt Schulungen durch und betreibt eine Hotline, die Werkstätten Fragen beantwortet. Denn auch acht Jahre nach dem Start der serienmäßigen Verwendung des RDKS führt es im Werkstattalltag noch zu Fragen und Problemen. Laut Robin Schneider, dem RDKS-Experten des Unternehmens, fehlt es insbesondere an Wissen zu den verschiedenen Sensorenarten, etwa zum Unterschied zwischen einem Singleprotokoll- und einem Universalprotokoll-Sensor.

„Wir erhalten häufig Anrufe von Kfz-Betrieben mit der Annahme, dass der Sensor kaputt ist, weil das Anlernen an das Fahrzeug nicht funktioniert. Dabei handelte es sich um einen Universalprotokoll-Sensor, auf welchen noch das jeweilige Fahrzeugprotokoll durch ein Programmiergerät aufgespielt werden muss“, berichtet Robin Schneider. „Dadurch geht viel Zeit und Geld verloren. Insbesondere Betriebsgründer, welche mit dem Reifen- und Komplettradgeschäft neu angefangen haben, tun sich mit dem RDKS-Thema schwer. Kfz-Werkstätten haben da mehr Zugang.“

Doch die Themen der Anfragen bei der Hotline haben sich mit der Zeit verändert, sagt der Experte. „Ein neues Problem ist der Umgang mit Spezialfällen. Beispielsweise benötigen amerikanische Importfahrzeuge Sensoren mit einer anderen Frequenz. Die Sendefrequenz des Sensors auf dem europäischen Fahrzeugmarkt beträgt üblicherweise 433 MHz, bei nordamerikanischen Importfahrzeugen meist 315 MHz. Aber auch bei Tesla müssen spezielle Bluetooth-Sensoren bestellt und verbaut werden, was vielen Kfz-Betrieben nicht bekannt ist. Diese Spezialfälle lösen wir dann gerne kostenlos über unser RDKS-Expertentelefon.“

Nach den Ersatzteilen kommt das Zubehör

Der Konkurrent Gettygo setzt eher auf eine Erweiterung des Angebots. Schon seit Längerem sind über die Plattform auch Ersatzteile erhältlich; seit dem Sommer können Gettygo-Nutzer nun auch Zubehör einkaufen. Deutlich mehr als 40.000 Zubehörartikel hat das Unternehmen nach eigenen Angaben in den Shop integriert. Das Sortiment deckt auch sehr spezifische Produkte für spezielle Anwendungen ab und reicht von Schrauben, Hilfs- und Betriebsstoffen über Arbeitskleidung und Arbeitshilfen bis hin zu Werkzeugen und Messgeräten.

Der Kunde wird bei der Suche nach dem gewünschten Artikel vom System unterstützt. Dieses bietet ihm verschiedene Suchoptionen. Neben der Volltextsuche oder der Eingabe von Artikelnummern kann er auch in der strukturierten Darstellung des Sortiments suchen. Dazu kommen diverse Filterfunktionen.

So wie Reifen, Räder und Teile wird auch das Zubehör in einer Sammelrechnung für alle Produktgruppen zusammengefasst. Nutzer haben bei Gettygo eine Kundennummer, einen Ansprechpartner und einen Bankeinzug für sämtliche Bestellungen und Lieferanten.

Auch im Kerngeschäft des Reifenhandels sieht sich Gettygo für den kommenden Winter gut aufgestellt. Kunden haben Zugriff auf die Lager von über 200 Handelspartnern in ganz Europa. „Mit diesem Netzwerk können wir ein breites Sortiment mit überdurchschnittlicher Verfügbarkeit in allen Produktbereichen anbieten und das zudem zu ausgesprochen attraktiven Preisen“, erklärt Steffen Fritz, Geschäftsführer von Gettygo.

Neben der Verfügbarkeit ist aber auch die Zuverlässigkeit der Lieferungen ein entscheidender Faktor, gerade in der Umrüstzeit. Die Datenexperten des Online-Großhändlers achten stets darauf, dass die Lieferanten mit reellen Beständen arbeiten. Zudem werden die Lieferzeiten und die Auslieferungsquoten der Lieferanten permanent überwacht.

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