Ford-Rückruf Wieder erhöhte Brandgefahr

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Bei Fiesta, Puma und Transit/Tourneo Courier steigt bei undichter Spritleitung die Brandgefahr. In Deutschland müssen rund 63.000 Fahrzeuge für mindestens eine halbe Stunde in die Vertragswerkstätten.

Unter anderem müssen hierzulande fast 50.000 Pumas überprüft werden. (Bild:  Rosenow – VCG)
Unter anderem müssen hierzulande fast 50.000 Pumas überprüft werden.
(Bild: Rosenow – VCG)

Neuer großer Rückruf von Ford wegen erhöhter Brandgefahr. Beim Transit/Tourneo Courier, Fiesta und Puma kann es zu Scheuerstellen zwischen dem Stützschild der Kraftstoffleitung und der Leitung selbst kommen. „Dies kann zu Schäden an der Kraftstoffleitung führen“, erklärte ein Sprecher der Ford Werke GmbH auf Nachfrage. Erst vergangene Woche war ein Rückruf für 200.000 Exemplare des Kuga PHEV wegen Problemen mit der Hochvoltbatterie bekannt geworden.

Der neue Rückruf übertrifft diese Zahl nach unseren Informationen noch einmal. Die Aktion mit der internen Herstellerkennung „25S10“ umfasst wohl weltweit über eine halbe Million Einheiten. Der Ford-Sprecher nannte folgende Stückzahlen für Deutschland: etwa 48.700 Pumas (Produktionszeitraum 11/21 bis 09/24), 10.000 Fiestas (12/21 bis 07/23) sowie 3.900 Tourneo/Transit Courier (03/23 bis 09/24).

„Kunden werden gebeten, den Ford-Partner zu kontaktieren. Bei den Arbeiten werden die Kraftstoffleitungen auf Beschädigung überprüft und eine zusätzliche Schutzhülle montiert“, kündigte der Sprecher an. Die notwendige Arbeit sei nicht auf eine bestimmte Motorisierung eingegrenzt und dauere etwa eine halbe Stunde. Bei Bedarf würden auch einzelne Kraftstoffleitungen ersetzt. Dann steige der Arbeitsaufwand auf bis zu zwei Stunden.

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