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Auch der Aufwand, eine zusätzliche Marke hinzuzunehmen, werde von vielen Kollegen unterschätzt, sind sich die Geschäftsführer sicher. Jede Marke habe ihre eigene Strategie und ihre jeweilige Wettbewerbssituation. Für sie gebe es auch die viel gepriesenen Synergien im Backoffice-Bereich nur selten. Ihrer Meinung nach ist man nur erfolgreich, wenn die Kostenstruktur schlank und die Prozesse schlagkräftig sind. „Mit vier oder fünf Marken und jeweils 150 Autos pro Fabrikat ist das nicht möglich“, bilanzieren sie.
Leuchtturmfunktion
Hinsichtlich der Verkaufsgebiete sieht die mittelfristige Unternehmensplanung vor, dass sich die Gruppe mit Mercedes-Benz auf die Region um Münster und Osnabrück und die aktuellen Verkaufspunkte konzentriert. Ziel der Führungskräfte ist es, weiter an der Marktausschöpfung der bestehenden Filialen zu arbeiten. In Münster soll ein komplett neuer Pkw-Betrieb an einem anderen Standort auf einem neuen Grundstück entstehen. Auf 21.000 Quadratmetern soll das Gebäude eine Leuchtturmfunktion für das Münsterland wahrnehmen; Servicesatelliten in den kleineren Städten ergänzen das Konzept. Das Gleiche plant das Unternehmen für Osnabrück und das Osnabrücker Land.
Weitere Standorte
Doch damit nicht genug: „Auch mit Toyota sind wir weiter auf Expansionskurs. Wir müssen zusammen mit unseren Partnerhändlern weitere Standorte erschließen, um für uns als Gruppenhändler ein betriebswirtschaftlich notwendiges Volumen von mindestens 1.500 Einheiten zu erreichen“, erklärt Spiegelhalter die Strategie. Schon im Januar 2009 firmierte das Toyota Autohaus Berghoff GmbH & Co. KG unter dem neuen Namen Shiro. „Shiro“ ist japanisch und bedeutet Burg. Das Wortspiel zur Wilhelm Burg Gruppe soll für Kontinuität und Kraft stehen. Die bekannte und vertraute Mannschaft blieb den Kunden dabei erhalten.
Um künftig erfolgreich zu sein, will das Unternehmen weiter konsequent an den Differenzierungsmerkmalen arbeiten. Es müsse sich sowohl vom internen Wettbewerb innerhalb der Marken als auch vom externen Wettbewerb positiv unterscheiden. Petra Tünte-Hardeweg legt dabei den Fokus auf das Servicemarketing beim Aftersales-Geschäft: „Wir verwenden gezielt Aktionen wie Festpreisangebote, um die Loyalität unserer Kunden zu erhöhen.“
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