Mazda „Wir haben unsere Ziele um zehn Prozent reduziert“

Von Julia Mauritz

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Es läuft aktuell nicht rund bei der japanischen Marke: Der Privatkundenmarkt schwächelt, und es fehlen Plug-in-Hybridmodelle. Geschäftsführer Bernhard Kaplan schildert, wie er die weiteren Aussichten einschätzt.

Bernhard Kaplan hat die Vertriebsziele für dieses Jahr in Folge des verlängerten Lockdowns nach unten korrigiert.(Bild:  Mazda)
Bernhard Kaplan hat die Vertriebsziele für dieses Jahr in Folge des verlängerten Lockdowns nach unten korrigiert.
(Bild: Mazda)

Redaktion: Wie erklärt sich der sehr schwache Start ins Jahr 2021 mit einem Neuzulassungsrückgang von 60 Prozent im Januar und Februar?

Bernhard Kaplan: Der Start ins neue Jahr war tatsächlich schmerzhaft. Wir haben Ende 2020 einen starken Endspurt mit einem hohen Privatkundenanteil hingelegt. Wir sind also mit einer niedrigen Kundenorderbank ins neue Jahr gestartet. Dazu haben sich die Lockdown-Effekte gesellt. Erfreulicherweise läuft das Geschäft seit Anfang März langsam wieder an. Im Vergleich zum Vorjahr hatten wir Mitte März gut 50 Prozent mehr Kundenaufträge. Vor allem schnell verfügbare Neuwagen werden stark nachgefragt.