Agenturvertrieb bei Mini „Wir lassen uns nicht von unserem Weg abbringen“

Von Silvia Lulei 7 min Lesedauer

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Viele Fabrikate ziehen sich aus dem Agenturvertrieb zurück; die BMW Group bleibt dabei. Christian Ach, Leiter Markt Deutschland bei BMW, zieht ein Zwischenfazit nach drei Monaten Agenturvertrieb der Marke Mini.

Christian Ach, Leiter Markt Deutschland BMW, fühlt sich bestätigt: Der Übergang vom Wholesale- zum Agenturvertrieb bei der Marke Mini hat wie gedacht funktioniert.(Bild:  BMW Group)
Christian Ach, Leiter Markt Deutschland BMW, fühlt sich bestätigt: Der Übergang vom Wholesale- zum Agenturvertrieb bei der Marke Mini hat wie gedacht funktioniert.
(Bild: BMW Group)

Ein Fabrikat nach dem anderen zieht sich vom Agentursystem zurück. Nur BMW bleibt dabei. Wie fühlt sich das an? Ist BMW in Führung oder abgehängt?

Christian Ach: Wir wollten beim Agenturvertrieb weder die Spitze einer Bewegung markieren noch deren Ende. Wie haben uns vor ein paar Jahren für den Agenturvertrieb entschieden, haben bei der Marke Mini am 1.1.2024 damit begonnen und setzen ihn seit 1. Oktober in Deutschland um. Wir lassen uns nicht von unserem Weg abbringen, nur weil andere Korrekturen vornehmen. Ich glaube, es ist legitim, dass jeder seinen Weg geht. Wettbewerber, die jetzt nicht mit dem Agenturvertrieb starten, lehnen ihn ja nicht prinzipiell ab, in dem Sinne, dass er kein Vertriebsmodell der Zukunft sein kann. Vielmehr hat ihre Entscheidung mit aktuellen Herausforderungen zu.