Suzuki „Wir müssen in große Städte expandieren“

Das Gespräch führte Yvonne Simon 11 min Lesedauer

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Suzuki will das Händlernetz in den Städten erweitern. Importeurschef Kazuyuki Yamashita und der stellvertretende Geschäftsführer Daniel Schnell sprechen im Interview über die Relevanz großer und kleiner Betriebe, die Zukunft des Händlervertrags und warum drei der absatzstärksten Modelle den Markt verlassen.

Suzuki-Deutschland-Chef Kazuyuki Yamashita und der stellvertretende Geschäftsführer Daniel Schnell.(Bild:  Simon – VCG)
Suzuki-Deutschland-Chef Kazuyuki Yamashita und der stellvertretende Geschäftsführer Daniel Schnell.
(Bild: Simon – VCG)

Suzuki hat nach wie vor kein rein batterieelektrisches Fahrzeug auf dem Markt. Nachdem der Umweltbonus gestrichen wurde, ist die Nachfrage nach Elektroautos in Deutschland abgestürzt. Sind Sie gerade froh, dass Sie die Entwicklung nicht betrifft?

Kazuyuki Yamashita: Für den Moment kann ich sagen: Ja. Allerdings bringen wir in der ersten Hälfte des kommenden Jahres unser erstes Elektroauto auf den Markt. Danach wird in jedem Jahr ein weiteres folgen. Ohne Förderung wird es nicht leicht, die Fahrzeuge zu vermarkten. Wir sind in dem Bereich Newcomer und müssen uns in diesem Jahr gemeinsam mit dem Handel auf die Elektromobilität vorbereiten.