Nissan
„Wir müssen uns auf Leasing verlassen“
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Nissan will sich im Vertrieb auf rentable Kanäle fokussieren – Importeurs-Chef Vincent Ricoux setzt damit die Strategie seines Vorgängers Guillaume Pelletreau fort. Auch bei den Japanern steigen die Preise deutlich. Damit rücken Leasing und Restwerte noch stärker in den Fokus.
Nissan kommt in Deutschland nicht über einen Marktanteil von einem Prozent hinaus. Das reicht dem Importeur nicht. Trotzdem wird sich Nissan, anders als früher, keine allzu hohen Volumenziele mehr setzen. „Die Zeiten, in denen wir drei Prozent Marktanteil angepeilt haben, sind vorbei“, erklärte Vincent Ricoux, Geschäftsführer von Nissan Center Europe, am Dienstag bei einem Pressegespräch, das am Vortag der Händlerverbandstagung am neuen Hauptsitz in Wesseling stattfand.
Wie viele Hersteller will sich Nissan statt auf Masse auf rentablere Kanäle konzentrieren. Der Marktanteil am Privatmarkt sei zwischen Januar und Oktober von 1,1 Prozent 2021 auf 1,6 Prozent gestiegen, betont der Geschäftsführer. Dass es zu hohen Rabatten und Eigenzulassungsquoten wie in der Vergangenheit kommt, glaubt Ricoux, der Anfang April Guillaume Pelletreau an der Importeursspitze abgelöst hat, nicht. Nissan wolle „weniger, aber vernünftiger“ verkaufen, sprich rentabler.
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