Maxus „Wir müssen Ware drehen“

Von Julia Mauritz 6 min Lesedauer

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Die Marke Maxus entwickelt sich in Deutschland aktuell nicht wie erhofft. Maxomotive-Geschäftsführer Gerald Lautenschläger erörtert im Interview die Gründe dafür, gibt einen Modellausblick und bewertet die aktuelle Unzufriedenheit im Händlernetz.

Gerald Lautenschläger, Managing Director Maxomotive und Astara Mobility Deutschland, mit dem neuen Elektrotransporter E-Deliver 7 (Bild:  Maxus)
Gerald Lautenschläger, Managing Director Maxomotive und Astara Mobility Deutschland, mit dem neuen Elektrotransporter E-Deliver 7
(Bild: Maxus)

2023 wurden in Deutschland knapp 3.000 Maxus neu zugelassen. Wie viele Einheiten streben Sie in diesem Jahr an?

Gerald Lautenschläger: Wie zahlreiche andere Automobilhersteller auch hatten wir uns im vergangenen Jahr noch sehr hohe Ziele für 2024 gesteckt. Mit Blick auf die Tatsache, dass die Konjunktur und die Kundennachfrage massiv eingebrochen sind, müssen auch wir unsere Prognosen revidieren: Ein genaues Verkaufsziel können wir aktuell nicht nach außen kommunizieren. In den nächsten zwei bis fünf Jahren streben wir aber bei leichten Nutzfahrzeugen im Gesamtsegment einen Marktanteil zwischen 3 und 5 Prozent an. Das ist eine Größe, die man braucht, um in Deutschland für den Handel und somit auch im Markt relevant zu sein. Aktuell liegen wir im Bereich der großen Diesel-LCV bei 1,3 % Marktanteil, im EV-Segment mit dem E-Deliver 3 bei 5 Prozent und mit dem E-Deliver 9 bei 17 Prozent.