Chinamarken
„Wir sehen eine große Bandbreite“
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Wie gut sind chinesische Autos und wie lassen sie sich reparieren? Das KTI hat mehrere Modelle von Nio, MG und BYD untersucht: Geschäftsführer Helge Kiebach erklärt, worauf sich Händler bei den neuen Marken einstellen müssen.
Wie stellen sich aus Ihrer Sicht die Qualität und die Technologie aktueller chinesischer Automobilmarken dar, und zwar vor allem im Hinblick auf die Karosseriequalität, die Funktion der Fahrerassistenzsysteme und die Qualität der verwendeten FAS-Sensoren?
Helge Kiebach: Wie bei Herstellern anderer Länder sehen wir eine große Bandbreite. Das gilt unter anderem für die Qualität der Karosserie und der Fahrerassistenzsysteme. Mit Blick auf die Fahrerassistenzsysteme reicht das Spektrum von rudimentär ausgestatteten Fahrzeugen bis zu Modellen, die sehr umfangreich mit Sensoren bestückt sind und sehr gut funktionieren. Was auffällt, ist die hohe Entwicklungsgeschwindigkeit insbesondere bei Funktionen, die per Software umgesetzt werden. Die Sensoren an sich und die Kalibrierverfahren gleichen in der Regel denen anderer Modelle, zum Beispiel aus Europa. Dies liegt darin begründet, dass die Sensoren meist von global agierenden Zulieferern stammen und die Kalibrierverfahren meist von den verbauten Sensoren abhängen.
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