Van Mossel „Wir wollen in mehreren Regionen Fuß fassen“

Das Gespräch führte Julia Mauritz 4 min Lesedauer

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Die niederländische Autohausgruppe Van Mossel betreibt über 400 Betriebsstätten und verkauft über 150.000 Neu- und Gebrauchtwagen jährlich. Jetzt will sie auch nach Deutschland expandieren. CFO Jurrie Scholtens erläutert seine strategischen Pläne.

Die niederländische Autohausgruppe Van Mossel will parallel in mehrere europäische Märkte expandieren. (Bild:  Van Mossel)
Die niederländische Autohausgruppe Van Mossel will parallel in mehrere europäische Märkte expandieren.
(Bild: Van Mossel)

Herr Scholtens, die niederländische Autohausgruppe Van Mossel erwirtschaftet mit gut 6.000 Mitarbeitern über fünf Milliarden Euro Umsatz. Können Sie die Unternehmensstrategie näher erläutern?

Jurrie Scholtens: Unsere Unternehmensstrategie fußt auf drei zentralen Säulen: dem klassischen Autohandel samt umfangreicher Service- und Finanzdienstleistungen, dem Karosseriegeschäft und dem Leasing. Gerade letzteres Standbein ist bei uns sehr stark, was ein gewisses Alleinstellungsmerkmal in der Branche darstellt. Wir verstehen uns als One-Stop-Shop und sind bestrebt, die Kunden möglichst lang in unserer Wertschöpfungskette zu behalten. In den Beneluxländern setzen wir dabei auf ein flächendeckendes Händlernetz und paaren das – in einem etwas größeren regionalen Radius – mit Karosseriefachbetrieben und eigenen Leasinggesellschaften.