Ford
„Wir wollen lieber in die Digitalisierung investieren als in Gebäude“
Anbieter zum Thema
Jörg Ullrich, Direktor Business Strategy für die DACH-Märkte bei Ford, leitet die Arbeitsgruppe, die den Letter of Intent (LoI) für das neue Agentursystem entwirft. Im Interview spricht er über die Herausforderungen, die es zu meistern gilt, das weitere Vorgehen und künftige Standards.
Redaktion: Herr Ullrich, Sie leiten seitens Ford die Arbeitsgruppe, die den Letter of Intent (LoI) für die neuen Agenturverträge gestaltet. Wie gehen Sie dabei konkret vor?
Wir gestalten den neuen LoI in einer kleinen, aber sehr fokussierten Arbeitsgruppe. Sie besteht aus zehn ganz unterschiedlich großen Ford-Händlern aus der DACH-Region. Sie bilden einen repräsentativen Querschnitt des Ford-Händlernetzes – das Spektrum reicht vom Agenten bis zur großen Gruppe. Parallel haben wir eine Transformationsgruppe ins Leben gerufen. Dieses Team besteht aus Vertriebsmitarbeitern von Ford und hat die Aufgabe, den Handel beim geplanten Transformationsprozess beratend zu begleiten. Konkret plant sie bis zum Jahresende 1.000 Händlerbesuche. Im Fokus der Besuche werden dabei verschiedene Themen stehen, beispielsweise das künftige Verkaufsvolumen und die notwendigen Standards an den jeweiligen Standorten. Die Professionalisierung des Gebrauchtwagengeschäfts wird ebenfalls eine wichtige Rolle spielen: Mit der Einführung des Agenturmodells im Neuwagenbereich kann sich der Handel über ein professionelles Gebrauchtwagenmanagement differenzieren. Wir sehen in diesem Geschäftsfeld noch Verbesserungspotenzial, sei es bei der Umschlagshäufigkeit, den digitalen Kanälen oder der Fahrzeugpräsentation. Generell wollen wir über unseren händlerindividuellen Ansatz sicherstellen, dass sich unsere künftigen Agenten im LoI, den wir voraussichtlich zum Jahreswechsel verschicken werden, auch wiederfinden.
-
4 Wochen kostenlos testen
-
Danach 17,90 € / Monat
-
Jederzeit kündbar
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen