Bei seiner Suche nach einer Immobilie für eine verstärkte Verbandsarbeit in Berlin ist der ZDK fündig geworden. Ab Januar findet sich das Hauptstadtbüro am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte. Zwar ist der Bürokomplex nur gemietet, erfüllt aber das Ziel des Verbands, in der Hauptstadt sichtbarer zu sein.
Vertragsunterzeichnung für das neue Hauptstadtbüro des ZDK: (v. l.) Thomas Peckruhn, Jürgen Hasler, Dr. Christoph Konrad, Arne Joswig, Niclas Liebl, Verena Diekmann (beide Kurth Immobilien) und Detlef Peter Grün.
(Bild: ZDK)
Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) ist bei seiner Immobiliensuche in Berlin fündig geworden. Ab 1. Januar ist der Verband Mieter eines Bürokomplexes an der Markgrafenstraße, in direkter Nähe zum Gendarmenmarkt.
Über die Anmietung der neuen Berlin-Zentrale des Verbandes informierte ZDK-Hauptgeschäftsführer Dr. Kurt-Christian Scheel die Mitarbeiter. Anfang Oktober hatten der Präsident Arne Joswig sowie seine Vizepräsidenten Thomas Peckruhn und Detlef Peter Grün in Beisein der Leiter des Berliner Hauptstadtbüros, Dr. Christoph Konrad und dem Geschäftsführer Politik in Berlin, Jürgen Hasler, den Mietvertrag unterzeichnet. ZDK-Präsident Arne Joswig erläuterte in einer Videobotschaft die Hintergründe und betonte, für den ZDK beginne damit ein neues Zeitalter.
Eigentlich wollte der Verband auf Beschluss des Vorstandes eine Immobilie in der Berliner Innenstadt kaufen. „Weil aber der Immobilienmarkt das jetzt nicht hergibt, haben wir uns für eine Zwischenlösung entschieden“, sagte ZDK-Hauptgeschäftsführer Dr. Kurt-Christian Scheel.
Wie berichtet, hatte der ZDK-Vorstand Anfang des Jahres den Beschluss gefasst, auf Grundstückssuche zu gehen und seinen Mitgliederbeschluss von 2019 umzusetzen, die Präsenz des Kfz-Gewerbes in der Bundeshauptstadt zu verstärken. Dafür hatte der Vorstand die Zustimmung erhalten, bis zu 10 Millionen Euro investieren zu dürfen.
Bisher ist der ZDK mit seinem Hauptstadtbüro im Gebäude des Deutschen Handwerks in Berlin vertreten. Damit sei der ZDK nicht präsent genug, so die Meinung des Vorstands. Zwar liegt der Komplex an der Mohrenstraße in Berlin-Mitte. Doch mehr als ein kleines Namensschild am Eingang des Gebäudes verrät nichts von der örtlichen Präsens des Kfz-Gewerbes in Berlin.
Um die besondere Situation des Kraftfahrzeuggewerbes besser in der Bundeshauptstadt vertreten zu können, bedürfe es auch einer stärkeren Sichtbarkeit des Verbandes durch eine eigene Immobilie, lautet auch die Argumentation des Hauptgeschäftsführers. Die Suche nach ursprünglich rund 1.000 Quadratmetern gestaltete sich jedoch schwierig, sodass sich der Vorstand, allen voran Präsident Arne Joswig, dafür entschied, vorerst zumindest geeignete Büroflächen zu mieten.
„Ich freue mich, dass wir endlich den Knoten durchschlagen und ein hervorragendes Objekt für den ZDK gefunden haben. Es war ein hartes Stück Arbeit. Aber nun können wir durchstarten. Die eigenen Büros in Berlin sorgen für eine höhere Sichtbarkeit gegenüber Politik und Gesellschaft. Die Nähe zum Bundestag, zu den zentralen Ministerien und den relevanten Verbänden bietet die richtige Basis für unsere politische Arbeit in der Hauptstadt. Das Ziel, so bald wie möglich eine eigene Immobilie für den Verband zu erwerben, bleibt aber bestehen“, so Joswig.
Suche nach einer eigenen Immobilie läuft weiter
Der künftige Sitz des neuen Hauptstadtbüros sei zwar nicht so groß wie eigentlich gewünscht, jedoch groß genug, um die Strategie des ZDK, das Kfz-Gewerbe in Berlin sichtbarer zu machen, umsetzen zu können, betonte Scheel. „Hier in Berlin trifft sich die Politik, hier treffen wir die Politik“, so Joswig. Die neue Location am Gendarmenmarkt stelle die Weichen der Verbandsarbeit und soll Treffpunkt für das Kfz-Gewerbe mit der Politik werden, aber auch Möglichkeiten für Sitzungen und Tagungen bieten.
Das Büro an der Markgrafenstraße bietet Büroräume, Sitzungsräume für Veranstaltungen von bis zu 80 Teilnehmern und Arbeitsplätze für nicht permanent in Berlin ansässige ZDK-Mitarbeiter sowie genügend Platz, um die Arbeit in der Hauptstadt auch personell weiter ausbauen und stärken zu können.
Um insbesondere die Nähe zu den politischen Entscheidungsträgern zu verstärken, hat der ZDK in den vergangenen Monaten bereits seine Aktivitäten in der Hauptstadt deutlich verstärkt und auch seinen Mitarbeiterstab im Hauptstadtbüro erweitert.
Arbeit in Bonn läuft normal weiter
Der Auftrag an den Vorstand, eine eigene Immobilie im Zentrum von Berlin zu kaufen und damit ein repräsentatives Aushängeschild des Kfz-Gewerbes zu schaffen, bleibt weiter bestehen.
Nicht zur Debatte steht aktuell ein Gesamtumzug. Verbandssitz des ZDK ist in Bonn. Mitarbeiter, die weiterhin in Bonn arbeiten wollen, können dies tun. „In Bonn arbeiten wir weiter. Ganz normal wie bisher“, so Joswig in seiner Videobotschaft. Keine der Mitarbeiter werde gezwungen, nach Berlin zu gehen.
Stand: 08.12.2025
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