Oldtimerausschuss ZDK-Oldtimer restauriert

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Pünktlich fertig zur zweiten Sitzung des Ausschusses Old- und Youngtimer: Die Innung Westsachsen/Chemnitz hat das ehemalige Servicemobil technisch überholt und optisch mächtig aufgehübscht.

Zwei Mal im Jahr treffen sich die Mitglieder des Ausschuss „Young- und Oldtimer“ des ZDK, davon einmal in Präsenz. Dieses Mal lud die Innung Westsachsen/Chemnitz nach Zwickau.(Bild:  Dominsky – VCG)
Zwei Mal im Jahr treffen sich die Mitglieder des Ausschuss „Young- und Oldtimer“ des ZDK, davon einmal in Präsenz. Dieses Mal lud die Innung Westsachsen/Chemnitz nach Zwickau.
(Bild: Dominsky – VCG)

In Sachsen wachsen nicht nur schöne Mädchen auf dem Bäumen, sondern es gedeihen ganz offenbar auch noch Kfz-Mechaniker, Karosseriebauer und Lackierer, die ihr Handwerk verstehen. Den leibhaftigen Beweis dafür trat Anfang Oktober die Innung Westsachen/Chemnitz in Form ihres neuen Innungsmobils an. Der Mercedes-Benz 408 diente dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) viele Jahre als Servicemobil im Rahmen diverser Oldtimerveranstaltungen. Nach einer längeren „Löschpause“ und einer dringend benötigten Überholung ging das rüstige Ex-Feuerwehrfahrzeug im letzten Jahr an Ostdeutschlands größte Innung, die es zum einen von Grund auf instand gesetzt und zum anderen einen echten Blickfang daraus gemacht hat.

Aus dem in die Jahre gekommenen ZDK-Servicemobil hat die Innung Westsachsen/Chemnitz einen echten Eyecatcher gezaubert.(Bild:  Dominsky – VCG)
Aus dem in die Jahre gekommenen ZDK-Servicemobil hat die Innung Westsachsen/Chemnitz einen echten Eyecatcher gezaubert.
(Bild: Dominsky – VCG)

Zu Recht mit Stolz präsentierten Geschäftsführer Uwe Schmidt und Obermeister Michael Schneider ihr jüngstes Baby auf sechs Rädern den Mitgliedern des ZDK-Ausschusses Young- und Oldtimer. Der tagte bei seiner zweiten Sitzung in diesem Jahr in der an Automobilhistorie reichen Stadt Zwickau – verständlich, dass da ein Besuch im beeindruckenden August-Horch-Museum nicht fehlen durfte. Hier lieferte Dr. Achim Kesselboth vom gleichnamigen Förderverein im Rahmen einer Führung packende Einblicke und gab echtes Insiderwissen preis. Kein Wunder, schließlich arbeitete Kesselboth in den „heiligen“ Backsteinhallen einst als Ingenieur für Sachsenring.

Oldtimerersatzteile leichter beziehen?

Stichwort Arbeiten: Wie die Arbeit mit Young- und Oldtimern, besser gesagt das Beziehen benötigter Ersatzteile, effizienter und zielführender gelingen kann, das demonstrierte Frank Delesen den Ausschussmitgliedern. Der Director Classic Vehicle Data des Softwareentwicklers und Datenbankspezialisten Eucon warb für sein System, das Werkstätten die Suche nach Ersatzteilen für Autos, die älter als zehn Jahr sind, spürbar leichter machen soll. Denkbar ist, dass es hiervon demnächst eine eigene ZDK-Version geben wird – mehr dazu hoffentlich bald unter www.kfz-betrieb.de.

Leider „nicht leicht“ lautete das Urteil zur Umsetzung des Konzepts „Vorbereitung auf die Prüfung zum Restaurator im Kfz-Handwerk“, wie Joachim Syha vom ZDK berichtete. Für die praktische Umsetzung entsprechender Kurse gelte es noch einige Bretter zu bohren, so Technikreferent Syha. Nichtsdestotrotz fasste der Ausschuss den einstimmigen Beschluss, die neue Qualifikationsstufe im Kfz-Handwerk praktisch umzusetzen.

Gutes Feedback auf diversen Messen

Ein überaus positives Resümee zogen der Ausschussvorsitzende Matthias Kemmer sowie Beisitzer und ZDK-Pressereferent Stefan Meyer in Sachen Messen und Kongresse. Schließlich veranstaltete der Verband in diesem Jahr im Rahmen der Techno Classica wieder mit Erfolg einen seiner Oldtimerkongresse, bei dem er zusammen mit seinem Partner BBE Automotive die aktuelle Ausgabe der Studie „Wirtschaftsfaktor Young- und Oldtimer“ vorstellte. Auch der Auftritt auf der weltgrößten Klassikermesse selbst – organisiert von Ausschussmitglied und Oldtimerexperten Josef Bliersbach – sowie die starke Oldtimerpräsenz der Innung Stuttgart auf der Retro Classics samt eigenem Kongress, unter Federführung von Ausschussmitglied Wilhelm Supper, präsentierten das Thema Young- und Oldtimer aus ZDK-Sicht einem breiten Publikum. Das, so der Plan, soll auch im kommenden Jahr bei besagten Messen der Fall sein. Zudem findet im September 2024 auch wieder die Automechanika statt, bei der der Verband auch im Hinblick auf historische Mobilität erneut Flagge zeigen wird. 

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