Praxistest Zehn Dinge, die uns am Polestar 2 aufgefallen sind

Von Julia Mauritz 2 min Lesedauer

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Die schwedische Premium-Elektromarke hatte ihr Volumenmodell Polestar 2 zum Modelljahr 2024 sacht überarbeitet. Optisch fallen die Neuerungen zwar kaum ins Auge, dafür hat die Crossover-Limousine aber an anderer Stelle einen großen Sprung nach vorn gemacht.

Die getestete Long-Range-Single-Motor-Version des Polestar 2 kostet knapp 50.000 Euro.(Bild:  Mauritz – VCG)
Die getestete Long-Range-Single-Motor-Version des Polestar 2 kostet knapp 50.000 Euro.
(Bild: Mauritz – VCG)

Bis der Polestar 3 im Sommer 2024 in den Handel rollt, ist die Crossover-Limousine Polestar 2 das einzige Modell, das die schwedische Geely-Tochter seit nunmehr 2020 in Deutschland anbietet. 2023 wurde der Polestar 2 hierzulande 6.288 Mal neu zugelassen. Auf den deutschen Straßen und an den Ladesäulen hat der elegante Stromer inzwischen eine ordentliche Sichtbarkeit erreicht.

Zum Modelljahr 2024 hat Polestar seiner Crossover-Limousine eine sehr sachte optische Retusche und einige technische Neuerungen gegönnt: In der Single-Motor-Version hat das Modell jetzt einen Heck- statt Frontantrieb. Dazu gesellen sich einige PS mehr Leistung. Vor allem aber hat der schwedische Premiumhersteller die Batterie optimiert und damit die Reichweite erhöht.

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Preislich startet der Polestar 2 in der 200 kW/272 PS starken Standard-Range-Single-Motor-Version mit einer WLTP-Reichweite von 505 bis 546 Kilometern bei 46.275 Euro. Der sogenannte Innovation Boost in Höhe von 4.500 Euro, mit dem der Premiumhersteller den Absatz dieser Modellversion noch bis Ende Juni pusht, ist dabei bereits abgezogen. Das Gewerbekunden-Leasing startet durch den Innovation Boost bei 399 Euro monatlich ohne Anzahlung zuzüglich der Mehrwertsteuer. Privatkunden müssen für die Basisversion monatlich 80 Euro zusätzlich zahlen.

Wir haben den Polestar 2 in der Version Long Range Single Motor getestet. In diesem Modell ist eine 400-Volt-Lithium-Batterie mit 82 kWh Kapazität verbaut. Die offizielle WLTP-Reichweite beträgt 610 bis 655 Kilometer. Der Testwagen hatte eine Leistung von 220 kW/299 PS bei 490 Nm Drehmoment. Er braucht 6,2 Sekunden, um von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen. Anders als die Volvo-Modelle, die allesamt bei 180 km/h abgeregelt sind, ist beim Polestar 2 erst bei 205 km/h Schluss.

Preislich startet die Long-Range-Single-Motor-Version inklusive Innovation Boost bei 49.975 Euro. In diesem Preis ist bereits eine üppige Serienausstattung enthalten. Diese umfasst unter anderem LED-Scheinwerfer, ein aktives Fernlicht, Regensensoren, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, eine Einparkhilfe, vier Kameras, die eine 360-Grad-Rundumsicht ermöglichen, und eine ganze Armada an aktiven und passiven Sicherheitssystemen.

Beim Testwagen waren zusätzlich noch das optionale, 2.500 Euro teure Pilot-Paket, das den Pilot Assist und einen adaptiven Tempomaten inkludiert, an Bord, sowie das 4.800 Euro teure Plus-Paket. Das enthält unter anderem ein Panoramadach, eine Wärmepumpe und ein hochwertiges Soundsystem. Was uns bei Testfahrten aufgefallen ist, finden Sie in der Bildergalerie.

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